Jury 2014

Franziska Tippmann

geboren in Schwerin, Film- und Medienwissenschaftlerin. Ehemalige Leiterin des Internationalen Videofestivals Bochum. Von 2012-2013 Mitglied der Auswahlkommission des blicke filmfestival des ruhrgebiets. Lebt in Berlin und arbeitet dort u.a. für die Berlinale, den European Film Market und Achtung Berlin.

Christel Matthes

kreiert und organisiert die Angebote im Bereich Kunst_Kultur_Kino für die VHS Bochum. In der Grimmepreis-Jury im letzten Jahr hat sie mit großem Vergnügen leidenschaftliche Diskussionen über Qualität von Fernsehproduktionen mit eigenwilligen sachkundigen Mitstreitenden erlebt. So freut sie sich schon mal auf vier Tage „Film“ mit der Begleiterscheinung „Ruhrgebiet“.

Und sie meint: "Die Digitalisierung des Filmschaffens beinhaltet auch, dass sich mehr Menschen an die Filmherstellung wagen können, wie schön. German Mumblecore ist international schon ein Qualitätsbegriff. Bestenfalls schaffen Filme Ausblicke in andere Realitäten, mindestens so spannend wie Weltreisen. Dein Chemielehrer, das unbekannte Wesen - PENG!
Durch die Augen in den Kopf."

Quinka Stoehr

lebt in Kiel. Seit vielen Jahren arbeitet sie als Filmemacherin und hat zahlreiche Dokumentarfilme für die öffentlich-rechtlichen Sender ZDF/3Sat, WDR, NDR, SWF usw. realisiert. Der Film "Klaus Wildenhahn. Direct, Public and Private" wurde 2010 u. a. auf dem Blicke Festival gezeigt. Quinka Stoehr ist Mitglied der Gruppe "Dokumentarisch Arbeiten" in Hamburg, in der auch Klaus Wildenhahn, Gisela Tuchtenhagen, Rainer Komers, u. a. mitarbeiten. Seit 1997 lehrt sie an der Muthesius Kunsthochschule Kiel Film. Seit 2011 im Schuldienst als Studienrätin für die Fächer Deutsch, Geschichte, Film u. Medien. Seit 2011 realisiert sie verschiedene Film/Kunstprojekte mit Schülern und jungen Flüchtlingen.

Filme/Auswahl

 

Produktion/Kamera

2012

Eisen bewegen

Regie: Fredo Wulf; NDR

 

Produktion, Regie

2010

Klaus Wildenhahn. DIRECT! Public and Private, 85 Min.,ZDF/3Sat und NDR

 

Produktion, Regie

2010

Ostende 3 Uhr nachmittags, 60 Min., ZDF / 3Sat und NDR

 

Produktion, Regie und Ton

2006

Zuneigung – Die Filmemacherin Gisela Tuchtenhagen, 84 Min., ZDF/3Sat

 

Produktion, Kamera und Regie

2001

Jolly Juggle ­ Capetown streetkids on stage , 45 Min., Kapstadt / Kiel

 

Produktion, Regie und Ton

2000

Die Albertis - eine Schaustellerfamilie, 65 Min., 3Sat und WDR

 

Kamera und Co-Regie

1999

Ein anderes Land ­ Sieben Geschichten nach der Wende, 110 Min., 3Sat

1995

Produktion und Regie

Virginia Grütter. Más fuerte que el dolor - stärker als der Schmerz , 76 Min. SWR

 

Produktion, Regie, Kamera und Schnitt

1993

Hier will keiner weg , 19 Min., NDR

Redaktion: Klaus Wildenhahn

 

Produktion, Regie, Kamera und Schnitt

1990

Stumpfe Sense-Scharfer Stahl,

 

Bauern, Industrie und Nationalsozialismus, 90 Min.

 

 

Produktion, Regie und Schnitt

 

1986

Vergessen kann ich das nie -Die Geschichte einer Vergewaltigung, 95 Min.

 

Festivalteilnahmen u. a.:

Internationales Festival des lateinamerikanischen Films, Havanna, Kuba,
Film- und Videofestival San José, Costa Rica,
20. Internationales Dokumentarfilmsymposium Riga,
Internationales Dokumentarfilmfestival Stettin,
Internationales Film- und Kunstfestival Triest,
Internationales Festival für Dokumentar- und Animationsfilm Leipzig,
Internationales Dokumentarfilmfestival München,
Duisburger Filmwoche,
Freiburger Videofestival,
Filmkunstfest Schwerin,
Dokumentarfilmfest Kassel,
Nordische Filmtage Lübeck,
Internationales Filmfest Hamburg,
Internationales Frauenfilmfestival Dortmund­ Köln,
Blicke, Festival des Ruhrgebietes
Drehort Ostdeutschland Poel,
diverse Goethe Institute Lateinamerika

Auszeichnung

Prädikat „besonders wertvoll“ für den Film:
Virginia Grütter, Más fuerte que el dolor – stärker als der Schmerz