Pressestimmen 2004

Mancher Filmemacher reist bis nach Kamerun

„ ‚Wo sind die Orte der Kraft?’ ‚Was ist die zweite Heimat?’ ‚Wie geht man 100 Schritte nach vorn?’ Das sind Fragen, die nur das beliebte Filmfestival ‚Blicke aus dem Ruhrgebiet’ beantworten kann.“
WAZ 10.11.2004

Festival bietet Platz für Entdeckungen

„Von einer bis 100 Minuten, von Zeichentrick bis Spielfilm, von Dokumentarstreifen bis Videoclip – es wird alles vertreten sein, wenn am Donnerstag die Klappe für das Filmfestival ‚Blicke aus dem Ruhrgebiet’ fällt. An vier Tagen werden 41 Filme gezeigt, die die Auswahlkommission aus 186 eingereichten Arbeiten ausgewählt hat.
[...] Hier sei der Hafen, in den man gerne zurückkehre, vom dem aus zu starten aber auch angeraten sei.“
rs, Ruhr Nachrichten 23.11.2004

Blicke aus dem Ruhrgebiet

„Besonderen Wert legt das Festivalteam auf ein Nebeneinander von Profis und Amateuren – und diese Offenheit schafft eine besonders charmante und zwanglose Atmosphäre im Bochumer Kino Endstation.“
taz NRW 25.11. 2004

Ruhrgebiet als Doku-Soap

„ Die Ruhrgebietshochburg der Film- und Videoschaffenden ist Bochum. Mit acht Beiträgen führt die Stadt das Ranking des 12. Festivals für Video und Film ‚Blicke aus dem Ruhrgebiet’ an. Dortmund und Essen folgen auf den Plätzen. Weit abgeschlagen sind Duisburg, Gelsenkirchen und Oberhausen.
[...] In lockerer Atmosphäre treffen sich Professionelle, Semiprofis und NewcomerInnen und stehen auch dem Publikum für Diskussionen zur Verfügung.
[...] Ein anderer alter Bekannter ist der Filmemacher Christoph Böll aus Sprockhövel, der sein Filmportrait über den im März verstorbenen Bochumer Maler und Grafíker Hänner Schlieker vorstellen wird.
[...]Preise für den Wettbewerb kommen unter anderem von der Gewerkschaft Verdi, dem WDR, der Stadt Bochum, der taz.
[...] Die kultige Samstag N8 ist den Fans und KurzfilmproduzentInnen des Super8 Formates gewidmet. Für sie stehen ratternde Projektoren bereit und gezeigt werden darf (fast) alles, versprechen die VeranstalterInnen.“
Bernd Schäfer, taz NRW 26.11.2004

Am Ende ist ‚James Bond’ in geheimer Mission unterwegs

„Jahr für Jahr sehen wir sie gern, die ‚Blicke aus dem Ruhrgebiet’ im Kino Endstation in Langendreer, die auch der kleinsten Filmproduktion aus dem Revier ein beachtliches Forum bieten. An diesem Wochenende stieß das Festival zum zwölften Mal auf nachhaltiges Interesse.
‚Blicke aus dem Ruhrgebiet’ hat sich als Filmfestival in den letzten Jahren einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet, weil hier Filme zu sehen sind, die im alltäglichen Kinobetrieb kaum eine Chance hätten. Innovativ sind sie, lebendig, ausgefeilt, unbequem: Wer sich dort eine Weile ins Kino setzt und die Augen offen hält, der kann was erleben.“
Sven Westernströer, WAZ 29.11.2004

Containern in der Nordstadt

„’Urban State(Ments) – Borsigplatz’ von Andres Rump wurde mit dem trailer-Querdenkerpreis ausgezeichnet: Ein Portrait von jungen Menschen, die sich dem Konsum verweigern und denen sich Rump sympathisierend nähert. Zu ihrem Lebensinhalt gehört das ‚containern’; sie durchsuchen die Mülltonnen der Wegwerfgesellschaft.
[...] Dass die Preise nicht Garant, aber manchmal ein Steigbügel für weitere filmschaffende Tätigkeiten sein können, betont Gabi Hinderberger, eine der Festival-Veranstalterinnen. ‚Azad’, ein im letzten Jahr ausgezeichnetes Doku-Drama von Murat Sivri und Ismail Kapla, wird demnächst von „3sat“ produziert. Marion Kains Film „Der Tag, der in der Handtasche verschwand“ – 2001 auf dem Blicke-Festival vorgestellt – erhielt 2002 gar den Grimme Preis.“
Bernd Schäfer, taz NRW 30.11.2004

Von Bochum bis Bombay

Der Hundertminüter ‚Der Dschungel verändert sich nie’ von Martin D’Costa gewann sogar den Essay-Preis. Er erzählt von der schier endlosen Suche eines Deutschen nach seinen indischen Wurzel. Er benutzte die alte Geschichte des Dschungelbuchs auf seiner modernen Reise und musste am Ende einsehen, dass er nie das finden kann wonach er sucht.
[...] Außerhalb des regulären Wettbewerbs wurden in diesem Jahr Produktionen des polnischen Studenten-Filmfestivals ‚WeGIEL’ gezeigt. Die Verständigung zwischen den polnischen den Bochumer Gästen gestaltete sich mitunter schwierig. Dafür waren die gezeigten Filme eindeutig zu verstehen.“
virn, Ruhr Nachrichten 30.11.2004

Publikumspreis Kupczyk beim Ruhrgebiets-Festival

„Zweimal Sieger: Vater und Preisträger zugleich ist der Lüner Jungfilmer Michael Kupczyk nun geworden. Mit seinem 90-Minüter ‚Nordstadt’ errang er bei dem viertägigen Festival ‚Blicke aus dem Ruhrgebiet’ am Sonntag in Bochum den Publikumspreis. Am Montag zuvor wurde Söhnchen Paul geboren.
Beim Lüner Kinofest war die schwungvolle Gauner-Komödie außer Konkurrenz gelaufen.“
Barbara Höpping, Westfälische Rundschau Lünen 30.11.2004