Erneut blickt die interessierte "Video-und Film-Szene" nach Bochum. Denn zum 15. mal treffen sich in unserer Stadt engagierte Filmemacherinnen und Filmemacher, die aus dem Ruhrgebiet stammen oder sich mit dieser faszinierenden Region auseinander setzen. Dazu heiße ich die Künstlerinnen und Künstler sowie das interessierte Publikum herzlich willkommen.
Was vor anderthalb Jahrzehnten als "Versuchsballon" gestartet wurde, hat sich zu dem Film- und Videofestival des Ruhrgebiets entwickelt und ist zu einer festen Größe in unserem Kulturkalender geworden. Einer der Gründe hierfür ist sicherlich, dass das Festival ein spannendes Forum ist, auf dem Beiträge aus dem und über das Revier vorgestellt werden und dieses Forum zugleich Gelegenheit zur intensiven Diskussion über filmisches Schaffen bietet. Dabei wurde seit 1993 die Entwicklung des größten europäischen industriellen Ballungsraums kontinuierlich aufgezeigt und der Strukturwandel filmisch kommentiert.
Der Ansatz des Festivals, Filme zu zeigen, die kreativ und innovativ sind, gehört ebenso zu seinen "Erfolgsgeheimnissen" wie die Freude am Experimentieren. Diese gelungene Mischung ist Garant dafür, dass jedes Jahr erneut zahlreiche Interessierte zu blicke aus dem ruhrgebiet nach Bochum kommen.
Ich gratuliere dem engagierten Team von 'Klack Zwo B' zu 15 Jahren erfolgreicher "Festivalarbeit". Dem diesjährigen Programm wünsche ich Erfolg bei Publikum und Fachleuten sowie den Filmemacherinnen, Filmemachern, Besucherinnen und Besuchern interessante Gespräche und Begegnungen.
Dr. Ottilie Scholz
Bürgermeisterin der Stadt Bochum
Seit nunmehr 15 Jahren ist blicke aus dem ruhrgebiet ein Festival im Wandel. Dieser Anspruch ist Programm bei einem Festival, das eben jene sich strukturell verändernde Region im Namen trägt und sich die Aufgabe gegeben hat, sie filmisch widerzuspiegeln. Angefangen haben die blicke als lokale Initiative Filmbegeisterter - heute sind sie ein Ort und Forum, von dem Impulse ausgehen, nicht nur für eigenwillige Filme, sondern auch immer wieder für die Auseinandersetzung mit dem jeweils aktuellen regionalen Diskurs.
Auch in diesem Jahr gibt es Neues zu entdecken, seien es erstmalig vergebene Auftragsarbeiten zum Thema ,Emscher', oder die Diskussionsrunde auf der Suche nach der "Konstruktion einer Region", die sich der Frage der medialen Begleitung der Kulturhauptstadt 2010 widmet. So ist dieses Festival immer hochaktuell und daher immer Teil der nachhaltigen künstlerischen Spiegelung der Region. blicke aus dem ruhrgebiet hat neben seiner künstlerischen auch strukturpolitische Bedeutung - nicht zuletzt deshalb wird das Festival aus Mitteln der Regionalen Kulturpolitik des Landes gefördert. Ich wünsche den Veranstaltungen 2007 großen Publikumszuspruch und allen Beteiligten auf- und anregende Blicke auf das, was uns aus dem Ruhrgebiet anschaut!
Reinhard Krämer
Staatskanzlei des Landes NRW
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