Blicke aus dem Ruhrgebiet - Das Programm "Preisträger 2003"
Samstag, den 10. Juli 2004 ab 18.30 Uhr
PACT Zollverein
c/o Choreographisches Zentrum NRW
Bullmannaue 20
45327 Essen
(auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein)
Telefon: 0201-2894700
Internet: www.pact-zollverein.de, www.extraschicht.de
Acht prämierte sehr verschiedene Filme: von der zweiminütigen Kurzdokumentation bis zum 85-minütigen Amateur-Spielfilm, vom experimentellen Film-Essay über den ans Surreale grenzenden Spielfilm bis zu klassischen reviertypischen Dokumentationen zu Themen wie Städteprosa, wo sie niemand vermutet, und letzte Kohlenhändler.
Ein unterhaltsames mal ernstes, mal lustiges Programm von insgesamt drei Stunden Länge.
Kurz-Dokumentation von Frank Wierke aus Unna
Vertraute Stimmen, vertraute Namen. Eine Reiseerzählung durch's Revier ohne es zu zeigen.
Dokumentation von Sören Lang aus Berlin
Auf der Suche nach der Poesie von Castrop-Rauxel: Bildlandschaften, 12 Begegnungen, authentische Alltagslyrik.
Film-Essay von René Sydow aus Dortmund
"Ich möchte eine Frau kennen lernen mit den Augen von Lavinia Wilson. Und heute ist es soweit. Irgendwo in dieser Stadt."
Spielfilm von Philipp Reuter aus Bochum
Über den unwahrscheinlichen Fund eines befremdlichen Gegenstandes. Ein Genre-Spiel.
Making-Of von Uta und Fritz Netzeband aus Mülheim
Über die Schwierigkeit mit der Schauspielführung. "Kaffee gibt's erst, wenn die Szene im Kasten ist."
Kurz-Portrait von Franca Lohmann und Jürgen Schardt aus Mülheim/Ruhr
Ein Kurzportrait des Kohlenhändlers Werner Lünse.
Spielfilm von Karl Tebbe aus Dortmund
Träume eines Filmstudenten.
Spielfilm von Ralf Brisi, Murat Sivri und Ismail Kaplan aus Bochum
In 10 Jahren Produktionszeit entstand dieser Amateur-Film. Er schildert die Ankunft eines kurdischen Flüchtlings in Bochum, seine Situation im Dortmunder Aufnahmeheim für Asylbewerber, seine Hoffnung auf die Hilfe durch seinen Onkel, der als Arbeitsimmigrant in Bochum lebt. Dieser ist von der Ankunft seines kurdischen Neffen ("alles Terroristen") gar nicht begeistert. Der Hauptdarsteller Ismail Kaplan, spielt meistenteils seine eigene Geschichte.
Jury-Mitglied Reinhard Wulf (WDR/3sat, Köln): "Ein Film, der aus dem Innenblick heraus gedreht wurde und so aufgeladen ist mit Authentizität, wie ich es zu diesem Thema noch nie gesehen habe."
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