Die Preisträger 2016

Der blicke filmpreis, dotiert mit 1.500 EUR, geht an

Ferne Söhne  |  2016  |  88‘00‘‘ |  HD  |  Doku
Andres Rump, Roetgen-Rott
Sie schweben zwischen den Welten. Da sind die Erinnerungen an Kindheit und Familie. Da ist die Erfahrung von dramatischer Flucht. Und da sind die Träume von einer Zukunft im Zufluchtsland. Sechs jugendliche Flüchtlinge in Aachen.
Andres Rump, 1970 in Aachen geboren, studierte zunächst Architektur und Städtebau. Es folgte das Studium und Diplom Dokumentarische Kamera an der FH Dortmund. Seit 2010 arbeitet er als freier Autor, Kameramann und Fotograf.
Produktion: gefördert von der Filmstiftung NRW

 

Den Dokumentarfilmpreis Ruhr, dotiert mit 1.500 EUR erhält:

Erfrischt einzigartig  | 2016  | 15‘00‘‘ |  HD4K  |  Doku
Regie: Johannes Klais Kamera: Florian Pawliczek Schnitt: Johannes Klais, Florian Pawliczek
Der Film macht sich auf die Suche nach den letzten Kaugummiautomaten des Ruhrgebiets und begegnet dabei den Menschen, die hinter den Fassaden leben und arbeiten, an denen diese herrlich analogen und fast vergessenen Maschinen hängen.
Johannes Klais, 1977 in Dortmund geboren, arbeitete nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Toningenieur drei Jahre in Köln in der Filmton-Postproduktion. 2003 begann er sein Film-Studium an der FH Dortmund im Fach Kamera. Seit seinem Diplom arbeitet als freier Kameramann und Filmemacher.
Produktion: Eigenmittel

 

Der Preis für experimentelle Kunst Ruhr, dotiert mit 1.500 EUR geht an:

Jamais-vu | 2016 | 4‘00‘‘ | HD | experimentell
Idee/Regie: Werner Biedermann, Essen
Kamera: Found Footage Film
Schnitt: Ferdinand Fries Musik: Ferdinand Fries, Werner Biedermann
Es geht um Herz, Haut und Hirn, Augen und Genitalien, das Bewusste und das Unbewusste – eben um Filmgeschichte(n), über das Leben von der Geburt bis zum Tod.
Werner Biedermann ist 1953 in Essen geboren, studierte Visuelle Kommunikation und Industrie-Design an der Folkwang-Hochschule Essen. Unter anderem war er Leiter des Kommunalen Kinos Essen, war journalistisch tätig und hat Bücher publiziert.
Produktion: Eigenmittel

 

Der Querdenker Preis, dotiert mit 600 EUR und gestiftet von Trailer Ruhr ging an:

Aus westlichen Richtungen |  2016  |  61’00‘‘ |  BluRay  |  Essay
Juliane Henrich, Berlin
Musik: Manuela Schininá
Der Film geht von der Frage aus, was ‚den Westen‘ mehr sein lässt als eine Himmelrichtung; und legt dann Spuren davon frei, wie dieser sich als Gesellschaftsmodell in die bundesrepublikanische Nachkriegsgeschichte eingeschrieben hat. In den Suchbewegungen der Bilder pendelt die Erzählerin zwischen Reflexionen über moderne Architektur, Eigentumsverhältnissen und Szenen der eigenen Kindheit mit den Eltern aus einer K-Gruppe.
Juliane Henrich, 1983 geboren, studierte Literarisches Schreiben und Kunst und Medien. Ihre Arbeiten wurden auf zahlreichen Festivals und in unterschiedlichen Ausstellungskontexten gezeigt.
Produktion: gefördert durch die Filmstiftung NRW und das Medienboard Berlin-Brandenburg

 

Mit dem Preis action: gender, dotiert mit 500 EUR und gestiftet von der Gleichstellungsstelle der Stadt Bochum, bedachte die Jury

Die Küche meiner Großmutter  | 2016  |  24‘00‘‘ |  HD  |  Doku
Dominik Zurowski
Musik: Musopen String Quartet
Dominik Zurowski ist mit der Kamera zu Besuch bei seiner Großmutter in der polnischen Provinz. Nach wie vor ist ihre Küche das Zentrum ihrer Tätigkeiten, aber auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs von Weltanschauungen.
Dominik Zurowski, 1987 in Hamm geboren, ist unabhängiger Filmemacher. Seit Oktober 2016 studiert er an der Hochschule für Bildende Kunst Hamburg.
Produktion: Eigenmittel

 

Eine lobende Erwähnung wurde ausgesprochen für:

Dougava Delta  |  2015  |  21‘00‘‘  |  HD  |  Doku
Idee/Regie/Kamera: Rainer Komers, Mülheim an der Ruhr
Schnitt: Gregor Bartsch Ein authentischer Blick auf die Wechselwirkung zwischen Vergangenheit und Gegenwart in den Vorstädten der baltischen Metropole Riga.
Rainer Komers, in Guben geboren. Filmstudium an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler. Filmprojekte u.a. in Alaska, Deutschland, Indien, Japan. Tätig als Kameramann, WordArt, Texte.
Produktion: gefördert von der Film und Medienstiftung NRW

 

Den Publikumspreis, dotiert mit 300 EUR und gestiftet vom Bahnhof Langendreer, erhält:

Wo das Gras am höchsten wächst  |  2016  |  51‘00‘‘ |  HD  |  Doku
Idee/Regie/Schnitt: Philip Hallay und Christian Spieß, Essen
Kamera: Philip Hallay
Am Rande der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator sind nomadische Viehzüchter in einem Jurtenviertel sesshaft geworden. Ihre Wünsche und Sehnsüchte, konfrontiert mit Verboten und Auflagen der Regierung zu Einen und internationalen Gästen zum Anderen, definieren die eigene Identität zwischen Tradition und Wandel neu.
Philip Halley ist Dokumentarist und Bildgestalter. Zeitgleich zu seinem Master Filmstudium an der FH Dortmund ist er freiberuflich bei Fernsehproduktionen und eigenen Projekten tätig.
Christian Spieß, 1987 in Bangkok geboren, ist Künstler und Filmemacher im Ruhrgebiet. Sein Filmstudium schloss er an der FH Dortmund ab. Er ist Mitbegründer des Spontanfilm Festivals in Moers und macht momentan seinen Master in Digital Media.
Produktion: Abschlussfilm der FH Dortmund

 

 

 

 

Ferne Söhne
Erfrischt einzigartig
Jamais vu
Aus westlichen Richtungen
Die Küche meiner Großmutter
Dougava Delta
Wo das Gras am höchsten wächst