Donnerstag, 24. November 2011

9.00 Uhr: Kinder- und Jugend-blicke

Zwei Dokumentarkurzfilme für Schulklassen ab 8 Jahren:
Kinder in Valparaíso (Chile) erzählen Geschichten über ihre Familien und ihre Stadt. Sie machen daraus Comics. Die möchten sie gerne verkaufen. Kinder irgendwo auf der Welt erzählen, wie die Welt von morgen aussehen könnte.Die Zukunft passt in eine Hosentasche!

Mit medienpädagogischer Begleitung heißt es: schauen, Fragen stellen, diskutieren.
Moderation: Nina Selig
Weitere Infos und Anmeldung im Festivalbüro.
In Kooperation mit doxs! – der Kinder und Jugendsektion der Duisburger Filmwoche.

18.30 Uhr: Sektempfang

19.00 Uhr: Eröffnung der Ausstellungen und des Festivals

20.00 Uhr: Filmprogramm I

Schnittarbeit 2011 | 51‘‘ | Mini DV | Farbe | Experimental
Fritz Gnad, Köln
Choreografie und Tanz: Milena Rodriguez
Schneiden, schneiden, arbeiten und bewegen. Mehrschichtige Humanprozesse,
wahr- und aufgenommen in einer Textilfabrik in Heredia, Costa Rica.
Fritz Gnad ist Motion Designer und Videokünstler. Er studierte Medienwissenschaft,
audiovisuelle Kommunikation und Politikwissenschaft in Bochum (DE), San José (CR) und Barcelona (ES).
Freie Produktion

Opel 2009/2010 | 30‘29‘‘ | HD | Farbe | Doku
Idee, Regie: Ulrike Franke, Michael Loeken, Köln
Kamera: Jörg Adams, Michael Loeken, Schnitt: Bert Schmidt

Ein Ausbildungsplatz bei Opel Bochum: ein Vertrag, drei Jahre Perspektive.
Ein Sechser im Lotto. Alltag. Aufstehen. Bahnfahrt. Werkstatt in tageslichtweiß.
Heimat. Das Leben beginnt.
Ulrike Franke und Michael Loeken studierten Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft,
Romanistik und Kunstgeschichte in Köln. Seit 1996 sind sie als Autor/in, Regisseur/in und Produzent/in tätig.
Produktion: filmproduktion loekenfranke in Zusammenarbeit u.a. mit RUHR.2010

Nekropolis 2010 | 3‘09‘‘ | Stopptrick, digitale Fotografie | s/w | Animation

Kerstin Gramberg, Köln, Musik: Marcus Zilz
Die Dynamik einer (Ruhr-) Stadt rhythmisch zwischen Konstruktion
und Dekonstruktion.
Kerstin Gramberg arbeitete zunächst als Physiotherapeutin und studierte dann Theaterwissenschaft sowie an der KHM Köln. Seit 2010 ist sie im Bereich Film/Animation
und Fotografie tätig.
Produktion: KHM Köln im Auftrag von ZDF/3sat für die Reihe „Der andere Blick“

Carmen 2010 | 10‘ | 16mm | Farbe | Doku
Idee, Regie: Vanessa Gräfingholt, Wien
Kamera: Marie-Therese Zumtobel, Schnitt: Sebastian Schreiner

Früh morgens steht Carmen schon auf der Waage. Die Leidenschaft der Kosmetikerin gehört einem gepflegten Aussehen. Auch beim Älterwerden.
Vanessa Gräfingholt, geboren in Schwelm, arbeitete bis 2008 für diverse Produktionen für Film und Fernsehen. Seit 2008 studiert sie an der Filmakademie Wien.
Produktion: Filmakademie Wien

20:50 Uhr: Diskussion. Moderation: Bastian Blachut

21.30 Uhr: Filmprogramm II

Glas 2008 | 8‘20‘‘ | DV, DVD | Farbe | Doku
Erwin Wiemer, Essen
Bei der Flachglasherstellung werden aus Produktionsgründen große Mengen an Glasscheiben produziert, nur um krachend und scheppernd wieder zerstört zu werden.
Erwin Wiemer arbeitet als Freiberufler in den Bereichen Videoproduktion und Compositing. Seit 1987 produziert er Videos und Videoinstallationen für Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Theater und Tanz.
Produktion: Nebenprodukt aus den Dreharbeiten für eine Videoinstallation der
Künstlerin Gerda Schlembach, Essen.

Cartonera 2008-2010 | 35‘ | HDV | Farbe | Doku
Idee, Regie, Kamera, Schnitt: Maria Goinda, Dortmund
Musik: Marlen, Roberto, Tamara, Aquirre und Polaco

Marlen ist acht Jahre alt. Jeden Tag fährt sie mit ihrem Bruder Roberto, ihrer Schwester Tamara und deren Freund Polaco aus den Vorstadtslums in die City von Buenos Aires, um dort als Cartonera zu arbeiten und wiederverwertbares Material auf der Straße zu sammeln.
Maria Goinda studierte Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum, absolvierte eine Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton und studierte im Fachbereich Design der FH Dortmund Film/Fernsehen. Cartonera ist ihr Diplomfilm.
Produktion: Nachwuchsförderung der Filmstiftung NRW

WEG.E-A.WAY 2010 | 9‘ | HD | Farbe | experimentelle Doku
Idee, Regie, Schnitt: Ulf Staeger, Kassel
Kamera, Schnitt: Jörn Staeger

Kontrastierende Stadtlandschaften aus sieben deutschen Städten werden zu einer
Collage verbunden.
Ulf Staeger ist als Kurzfilmregisseur tätig. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich (Trick-)Filmgrafik und Postproduktion.
Produktion: gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Kunst und Medien

La vie en… 2011 | 2‘07‘‘ | digital | HD | Farbe | Experimental

Julia M. Müller, Dortmund
Eine Spieluhr erzeugt die Melodie des berühmten Chansons von Edith Piaf. Der immer
schneller werdende visuelle Tanz der Bilder zeigt das Leben – nicht nur in rosa.
Julia M. Müller geboren in Augsburg. Seit 2008 studiert sie Fotografie an der Fachhochschule Dortmund.
Produktion: Semesterarbeit FH Dortmund

22.30 Uhr: Diskussion. Moderation: Gabi Hinderberger