Freitag, 27. November 2009
9.00 Uhr: Kinder- und Jugend-blicke
Für Jugendliche ab 12 Jahren.
18.00 Uhr: Wettbewerb III
Pasajeros Peregrinos Pilotos 2007/08 | 3’00’’ | Mini DV | Farbe | Experimentell
Thomas Köner, Dortmund
Pendler, Pilger und Piloten bewegen sich durch einen öffentlichen Raum.
Sie haben ein Ziel und sind in Begleitung.
Produktion: Kooperation mit Hartware MedienKunstVerein und RWE Dortmund
Milltown, Montana 2009 | 34’00’’ | Super 16mm | Farbe | DOKU
Idee/Regie/Kamera: Rainer Komers, Mülheim
Schnitt: Bert Schmidt
Eine durch Industrie beschleunigte Landschaft kommt wieder zur Ruhe.
Von Mülheim aus geht der Blick nach Milltown, im Rhythmus von Stilllegung
und Wiederbelebung. Und im Schnitt fängt alles wieder an zu fließen.
Produktion: Kloos + Co. Medien, Filmförderung aus NRW, Hamburg und Berlin
Nampa Bridge 2008/09 | 8’24’’ | HDV | Farbe | DOKU
Martin Brand, Köln
Ein Hot Spot in Osaka. Ein Kampf der Aufmerksamkeiten. Beobachtung der
Beobachtung.
Produktion: Eigenmittel im Rahmen eines Künstleraufenthalts in Osaka
Idyll 2009 | 3’00’’ | 35mm | S/W | Experimentell
Astrid Busch, Dortmund
Musik: J. U. Lensing
Gleich einem Traum ist die Filmwelt, abhängig vom Lichteinfall und bleibt
immer flüchtig.
Produktion: Eigenmittel. Postproduktionsförderung Filmstiftung NRW
Habitat C3B 2008 | 7’37’’ | HDV | Farbe | Experimentell
Niklas Goldbach, Berlin
Durchgangsraum.
Produktion: Koproduktion mit le Pavillon, Palais de Tokyo
SHU (Blue Hour Lullaby) 2002 - 08 | 12’30’’ | HDV | Farbe | Experimentell
Idee / Regie: Philipp Lachenmann, Köln
Kamera: Philipp Lachenmann, May Rigler
Schnitt: Matthias Neuenhofer
Musik: Wolfgang Voigt
Einzelhaft im Sternenstaub. Ein Märchen zur Blauen Stunde.
Produktion: Eigenmittel
19.15 Uhr: Diskussion. Moderation: Jan Künemund
20.00 Uhr: Wettbewerb IV
Soma/2:Moksha 2008 | 4’00’’ | 9-Kanal HDV Video | Farbe | Experimentell
Sabine Bürger, Essen
Ein Profil zerfließt, ein Körper verweigert sich. Kein Selbstporträt.
Produktion: Eigenmittel
Frederik 2009 | 68’50’’ | Mini DV | Farbe | DOKU
Idee/Regie/Schnitt: Alexander Ritter, Bochum
Kamera: Etienne Kordys
Musik: Manuel Loos
Kleinstadt, Flucht, schwule Szene, Enjoy Satan und die Schmerzen.
Ein Jahr mit Frederik. Ein sehr persönliches Porträt.
Produktion: Eigenmittel
21.15 Uhr: Diskussion. Moderation: Gabi Hinderberger
22.00 Uhr: Spätfilm
Mutters Maske 1987/88 | 85’00“ | 16mm
Regie: Christoph Schlingensief
Musik: Helge Schneider & Menu total
Ein im Ruhr-Adel angesiedeltes Familiendrama um Geld und Liebe, Macht
und Tod. Erzählt von Julien, dem Diener der von Mühlenbecks: Willy, der eine
Bruder, kommt von einer weiten Reise zurück, verehrt seine Mutter und wirbt
um die Aids kranke Nachbarin Els. Martin, der nachgeborene Bruder, führt
die vaterlose Familie und unternimmt viel, um die schon ziemlich verrückte
Mutter noch verrückter zu machen.
In Mutters Maske wird noch das Erzählkino Veit Harlans sichtbar, aus dessen
Melodram „Opfergang“ (1944) Schlingensief ganze Szenen und komplette
Dialoge übernommen und ins Parodistische übersteigert hat.
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