Installationen
Videoinstallation von Daniel Burkhardt
1. Etage Raum 6
Narrative Räume nenne ich eine Art der räumlichen Komposition, bei der Video, Klang und Projektionsmaterialien so zueinander in Beziehung gesetzt werden, dass sich nicht nur eine zeitliche, sondern auch eine räumliche Erzählung entspinnt, die sich der Betrachter gehend erschließt.
Für das diesjährige Festival entsteht eine neue, bisher unveröffentlichte Installation.
Daniel Burkhardt wurde 1977 in Bochum Langendreer geboren und studierte an der Kunsthochshule für Medien in Köln.
Im letzten Jahr wurde er unter anderem mit dem 13. Marler Video-Kunst-Preis und dem GWK Förderpreis Kunst ausgezeichent.
www.danielburkhardt.de
http://http//:www.lightcone.org
Ansichtssache
Kinofoyer 1. Etage
Videoinstallation von Gunar Meinhold, FH Dortmund
Ein Kubus. 4 Monitore. Strichmännchen agieren durch
die Türen des dargestellten Raumes. Ihre Handlung
ändert sich – je nach Perspektive der Betrachtenden.
Schizophonia
Kinofoyer 1. Etage
Video von Erik Bünger 2008-09, 37’00’’
Mit der Entwicklung moderner Aufnahme- und Wiedergabemedien
lösten sich Klänge erstmalig von den sie
hervorbringenden Körpern. Ein irritierender Effekt:
Schizophonie. Sind damit mystische oder schizophrene
Elemente der Popkultur zu verstehen? Bünger vergleicht
den Effekt von Filmsynchronisation (Woody Allen) mit
Besessenheitsphänomen (Der Exorzist) und spürt der
unheimlichen Migration von Stimmen in populären
Gesangsduetten (Celine Dion & Frank Sinatra) nach.
Quelle :“Wach sind nur die Geister. Über Gespenster und ihre Medien“.
Hartware MedienKunstVerein Dortmund
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