Installationen

Monitor 1: Blicke aus dem Ruhrgebiet

This is Not | 2014 | 15‘49‘‘ | HD | Fiktion
Idee/Regie/Schnitt: Nicola Gördes, Bochum und Stella Rossié, Hamburg
Kamera: Paul Spengemann
Sound: Tom Barthel /Gesang: Anna Ernst

Darsteller/innen: Reginald Jennings, David Moore, Anna Ernst u.a.
Regi hat seinen Job in der Autofabrik verloren und will nun ein eigenes Unternehmen mit dem Ankauf tätowierter Autos gründen. Zur selben Zeit warten Andere auf eine Fügung des Schicksals. Vielleicht ist auch ein schwarzer Hund in das Geschehen involviert.
Nicola Gördes ist 1986 in Lennestadt geboren. Von 2008 bis 2012 studierte sie an der TU Dortmund im Bereich Grafik und Video. Seit 2012 studiert sie Kunst an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf.
Stella Rossié ist 1989 in Bochum geboren. Von 2008-2012 studierte sie an der TU Dortmund im Bereich Kunst und Literatur. Seit 2011 studiert sie an der HfbK Hamburg.

Rollator-Mitfahrt Bochum | 2014 | 11‘52‘‘ | HD | Essay
Wolfgang Wendland, Bochum
Musik: Antonín Dvořák

Über die Beziehung eines Bochumer Außenbezirks zur klassischen Musik – aus Anlass des Baus eines Musikzentrums in Bochum.
Wolfgang Wendland, 1952 in Lünen geboren, ist Musiker, Filmemacher, Schauspieler, Politiker und Satiriker. 

Die Dokumentation eines Tages | 2014 | 12‘37‘‘ | HD | Doku
Onno Dirker und Christian van der Kooy, Den Haag (NL)
Schon lange lag die riesige Fläche des Bessemer Stahl-, Hammer- und Walzwerks in Bochum brach, nur ein Verwaltungsgebäude stand noch. Höchste Zeit für einige Künstlerinnen und Künstler dort 2010 mit Ateliers und Werkstätten das „Freie Kunst Territorium“ auszurufen. Vier Jahre später mussten sie das Gelände wieder räumen.
Christian van der Kooy (Fotograf und Filmer) und Onno Dirker (Künstler) arbeiten gemeinsam in Projekten, die die Nutzung und das Design des öffentlichen Raumes erforschen. Das Auflisten, Analysieren und Darstellen der Wirklichkeit in einem neuen Kontext ist der Grundgedanke ihrer Arbeit.

Foodtruck | 2015 | HD | 5‘45‘‘ | Doku
Ekkehard Neumann, Dortmund
Ein umgebauter gelber Schulbus aus den USA hat einen Platz am Phoenixsee gefunden und bietet seinem neuen Besitzer nun den Lebensunterhalt.
Ekkehard Neumann, 1937 in Brandenburg geboren, ist leidenschaftlicher Hobbyfilmer.

Monitor 2: Kinder- und Jugendblicke

Die hypergalaktische Reise des Captain Stevens
| 2016 | 6‘ | HD | Stop-Motion

Protokoll 112: „Hier ist Captain Stevens an Bord der Zarathustra207. Wir beschreiten den Reisetag 112 und bisher ist nichts wirklich passiert.“ Plötzlich aus dem Nichts, während Stevens noch gemütlich seinen SpaceKaffee genießt, blinkt und piept der Sensor und Stevens verschluckt sich leicht als er hektisch ins Mikro reinspricht. “Hallo! Hier spricht Captain Stevens an Bord der Zarathustra207. Können Sie mich hören?“ Alles was Stevens als Antwort bekommt ist ein undefinierbares Brummen & Summen. Die Geschichte erdachten, die Kulissen bastelten, die Figuren bewegten und die Musik kreierten die Power-Piratinnen und -Piraten: David Siepler, Max Peter, Romina Sahin, Lina Maria Bork, Paula Wagner, Greta Vundrück, Jasmin Kramer, Anas Srikhi, Theresa Henke, Lena Hass, Maja Fitzek

Leitung: Laurence Vanryne und Jannik Völlings, FH Dortmund
Ein Trickfilm Workshop des blicke filmfestivals in Kooperation mit den Stadtwerken Bochum

who we are | 2015 | 16‘ | HD | Fiktion
Die Bande 'who we are' treibt ihr Unwesen in der Stadt. Als virtuelle Figuren in der Realität verschwimmen die Grenzen zwischen Selbstjustiz und Gerechtigkeit. Die Gruppe droht zu zerfallen als DC spurlos verschwindet. Die Geschichte erdachten und setzten um: Alpay Alija, Maurice Bastian, Nicole Glas, Rasmus Lange, Lisa Leuschner, Sofia Mitrov, Marla Seidenstücker und Dominik Tappe - Willy-Brandt-Gesamtschule Bochum-Langendreer

Leitung: Anja Plonka, Szenische Forschung RUB und Constantin Schädle, KHM Köln.
Ein Video-Workshop des blicke filmfestivals

Monitor 3

Wasser – Reflexionen | 2016 | 31‘29‘‘| HD | Essay
Hagen Apel, Bochum
Musik: Regina Poppels, Hagen Apel

Additionen von Fotografien setzen Wasser in Bewegung. Und doch gibt es in jedem einzelnen Bild etwas zu entdecken. Etwas, das man nicht sehen kann, das einen nicht berührt und entführt, wenn man vom Ufer aus auf Wasser schaut. Bewegte Bilder begleitet von Musik, die auch mal a-rhythmisch Kontrapunkte setzt.

Fotografiert im DU-Innenhafen, an der Ruhr Bochum, Nord- und Ostsee, in Österreich, Indien und Japan.

Hagen Apel, hat 1969 die Lehre zum Fotografen abgeschlossen und von 1976 bis 1982 an der Universität/ GHS Essen-Duisburg (Folkwanghochschule) Fotodesign studiert. Von 1988 bis 2014 war er Leiter der Fotodokumentationsabteilung der Dermatologie an der GHS Essen-Duisburg (Klinikum).

Rauminstallation _ Raum 6

CaseStudy/Ein Fallbeispiel.
Jana Kerima Stolzer und Susanne Hefti

10 Minuten Bahnfahrt in die nächste Stadt. Dazwischen Reihenhäuser, kleine Grünstreifen, einige Weizenfelder dann doch. Ein Ortsschild löst das nächste ab. Ballung. Eine Akkumulation von Orten, Menschen und Lebenswelten. Dort oben im Norden herrscht Leerstand. Neben vereinzelten Bauten aus der Jahrhundertwende, viele 50er-Jahre-Bauten - noch nicht ausreichend auf den aktuellen Stand gebracht. Unweit eine riesige Brache, rissiger Betonboden, Weite. Drei Jahre später erste Bebauung. Kubusartige Gebäude, Grau und Grün, Wasser, Erholung, glatt verspachtelt, weiß gestrichen. Eigentum. Geboten wird Raum zum Bleiben. Individuelle Lebenswelten, dynamische Formen, Glas und Granit. Ein paar Meter weiter die Innenstadt..

Mehr dazu bei der Führung durch und anschließender Diskurs über die multimediale Ausstellung CaseStudy/Fallbeispiel.