Mittwoch, 23. November 2016

18.00 Uhr: Empfang

18.45 Uhr: Eröffnung Monitore und Ausstellung

19.15 Uhr: Eröffnung des Festivals

19.30 Uhr: Programm I

Jamais-vu | 2016 | 4‘00‘‘ | HD | experimentell
Idee/Regie: Werner Biedermann, Essen
Kamera: Found Footage Film
Schnitt: Ferdinand Fries
Musik: Ferdinand Fries, Werner Biedermann
Es geht um Herz, Haut und Hirn, Augen und Genitalien, das Bewusste und das Unbewusste – eben um Filmgeschichte(n), über das Leben von der Geburt bis zum Tod.
Werner Biedermann ist 1953 in Essen geboren, studierte Visuelle Kommunikation und Industrie-Design an der Folkwang-Hochschule Essen. Unter anderem war er Leiter des Kommunalen Kinos Essen, war journalistisch tätig und hat Bücher publiziert. 
Produktion:
Eigenmittel

Der Block | 2015 | 9‘44‘‘ | HD | Doku*
Nadine Boller, Bern (Schweiz)
Mitten im Nirgendwo der kirgisischen Steppen gewinnt ein altes Hausfundament aus Sowjetzeiten immer mehr an Wichtigkeit im Alltag der Nomaden.
Nadine Boller ist eine Dokumentarfilmemacherin und Kamerafrau, die 1986 in der Schweiz geboren und aufgewachsen ist. Studium der Filmwissenschaft und englischer Linguistik an der Universität Lausanne, Dokumentarfilmkurs an der MET Film School Berlin. Zurzeit bereitet sie ihr nächstes Projekt in Kirgistan vor. 
Produktion:
Eigenmittel

Drei Männer Eck | 2015 | 22‘00‘‘ | HD | Doku
Tom Briele, Essen
Musik: Bimboband
Ein Bergmann, ein Binnenschiffer, ein Eisenbahner – drei Symbolfiguren der Ruhrgebietswirtschaft, die in das Stadtbild Wanne-Eickels als Statuengruppe eingeschrieben sind. Für ein eingesessenes Künstlerkollektiv ein gedanklicher wie materieller Ausgangspunkt, von dem aus die Horizonte der Heimat abgeschnitten werden.
Tom Briele, 1956 in Essen geboren, studierte Kunst-, Diplom- und Medienpädagogik sowie Biologie. Er ist Mitbegründer des OK43 Labor des Offenen Kanals und seit 1993 freiberuflich tätig. 
Produktion:
Eigenmittel

Genie | 2015 | 4‘13‘‘ | HD | Musikvideo
Idee/Regie: Lena Tempich und Emilia Hagelanz, Dortmund
Kamera/Schnitt: Lisa Domin
Musik: R. T. Stemmer, J. Alam, O. Alam, S. Henning, A. Alam
Die Gedanken kommen aus dem Tanz zwischen Nacht und Tag. Erinnerungen an die Geschichte von dem Geist, der das geheime Wissen lehrte und es wieder wegnahm.
Lena Tempich, 1977 in Berlin geboren, lebt und arbeitet seit 2008 im Ruhrgebiet. Sie inszeniert theatrale Ereignisse (kompanie liaison à faire) und arbeitet interdisziplinär, es entstehen Tanztheaterproduktionen, Musik und Kurzfilme.
Emilia Hagelganz, 1981 in Nowokusnezk, Russland geboren, engagiert sich seit 2007 mit ihren künstlerischen Projekten für eine eigenverantwortliche Kulturlandschaft im Ruhrgebiet und ist international unterwegs. Beide gehören seit 2015 zum künstlerischen Leitungsteam des Transnationalen Ensembles Labsa. 
Produktion:
Das Projekt mit den Geflüchteten wurde gefördert vom LWL Programm „Partizipation und Demokratie fördern“.

Diskussion: 20:20 – 20:50h

Moderation: Hilde Hoffmann

*Aus-blicke, außer Konkurrenz

21.15 Uhr: Programm II

Dougava Delta | 2015 | 21‘00‘‘ | HD | Doku
Idee/Regie/Kamera: Rainer Komers, Mülheim an der Ruhr
Schnitt: Gregor Bartsch
Ein authentischer Blick auf die Wechselwirkung zwischen Vergangenheit und Gegenwart in den Vorstädten der baltischen Metropole Riga.
Rainer Komers, in Guben geboren. Filmstudium an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler. Filmprojekte u.a. in Alaska, Deutschland, Indien, Japan. Tätig als Kameramann, WordArt, Texte.  
Produktion: gefördert von der Film und Medienstiftung NRW

Valentina | 2016 | 51‘00‘‘ | HD | Doku
Idee/Regie: Maximilian Feldmann und Luise Schröder
Musik: Oliver Ole Fries
„Die 10-jährige Valentina lädt uns in eine baufällige Einzimmerhütte im Roma-Viertel Shutka, in Skopje, Mazedonien zu ihrer Familie ein. Aus Valentinas Perspektive sehen wir bewegende Bilder, die einen unverfälschten Einblick in das raue Leben eines jungen Romamädchens geben.“
Maximilian Feldmann, geboren 1985 in Berlin, studierte Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 2015 arbeitet er als freier Regisseur und Autor für non-fiktionale und fiktionale Produktionen.
Luise Schröder ist 1984 in Lammersdorf geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie diverse Praktika bei Filmproduktionen. Im Rahmen ihres Studiums an der FH Dortmund im Studiengang Kamera entstanden Dokumentarfilme in Chile, Venezuela, Indonesien, Mazedonien, Schweiz und Deutschland. Zurzeit arbeitet sie als freie Kamerafrau.
Produktion: Eigenmittel

Diskussion: 22:30 – 23:00h

Moderation: Antje Grajetzky