Jurymitglieder im Rückblick
2007
Stefanie Görtz
- Geboren am 20.11.1968.
- Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Publizistik & Kommunikationswissenschaften
und Volkswirtschaften an der Ruhr-Universität Bochum.
1992-98 Dramaturgin Komödie Düsseldorf.
- Seit 1999 freiberuflich als Filmkuratorin, Journalistin und Pressereferentin tätig, u.a. für: Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln, dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW Mülheim, Filmfestival Ankara / Goethe-Institut Ankara, Filmfestival Münster, Deutsche Filmwoche Kabul, „Out of Nigeria“ (Deutsch-Nigerianisches Kulturprojekt), EXPO 2000, Kurzfilmtage Oberhausen, IBA Endpräsentation „Freche Zeche“.
- Diverse Veröffentlichungen und Radio-Beiträge zum Thema Film und Medien in Afghanistan.
- Filme: „Mein kleines Häuserl“ (2003), „Von Leinwandgöttinnen zu Cybergirls – Frauenbilder im Film“ (1999, Co-Regie).
Beate Middeke
- 1966 geboren. Aufgewachsen in Bad Driburg und Bad Salzuflen.
- Lebt in Pödinghausen in Ostwestfalen.
Studium der Medienpädagogik, Universität Bielefeld.
Filmpraktikum an der Politec in Sheffield.
Studium an der Fachhochschule für Design, Dortmund, Fachrichtung Film.
2000 Abschluss Diplom Kamera/Dokumentarfilm.
1997 Camerada Filmproduktion.
2007 Lehrauftrag FH Bielefeld für Dokumentarfilm.
Heute Dokumentarfilmerin und Kamerafrau.
- Eigene Filme (Auswahl): Es lobt den Mann die Arbeit und die Tat (2. Preis blicke aus dem Ruhrgebiet 1997), Spür', wie der Wind sich dreht – Schröder und die Frauen (1999), Man denkt, man kennt das Land (2003, ZDF/3sat), Wenn die Arbeit Deutschland verlässt (2005), Zuletzt befreit mich doch der Tod (2007).
- Kameraarbeiten (Auswahl): Chomsky Hierarchie (Dirk Oetelshoven, 1997), Independent (Dirk Oetelshoven, 1998),
Hirano - fühlen, sehen, hören (Brigitte Krause, 2001).
Hilde Hoffmann
- Studium der Film- & Fernsehwissenschaft, Politik und Neuere Geschichte in Bochum und Glasgow.
- Forscht und lehrt am Institut für Medienwissenschaft in Bochum.
- Schwerpunkte bilden hybride Formen von Film und Fernsehen, Visuelle Kultur sowie Medien & Geschichte/Gedächtnis.
- Mitglied der Bochumer Diskurswerkstatt & leidenschaftliche Festivalbesucherin
2006
Britta Wandaogo
Filmemacherin, Köln, geboren 1965 in Unna
- Ausbildung: Bergische Universität Wuppertal; Kunsthochschule für Medien Köln, postgraduiert. Seit 2003 Lehrauftrag an der FH Düsseldorf, University of Applied Sciences für didaktische Informationssysteme und Dokumentarfilm.
- Filmauswahl:
die krokodile der familie wandaogo, 2003 (FBW: Prädikat wertvoll)
Liebe schwarz weiss, 2001 (deutscher Sozialpreis, CIVIS Medienpreis)
Eigentlich geht’s ja um nichts, 1996 (blicke aus dem ruhrgebiet 1. Preis)
den affen töten, 1994 (blicke aus dem ruhrgebiet 1.Preis und Publikumspreis)
Karsten Stempel
geboren 1970 an der Weser, derzeit wohnhaft an der Elbe.
- Universitätsstudien in Politik, Geschichte, Theologie und Medienwissenschaften; an der Hunte, an der Exe und der Ruhr. Weitere Erfahrungen gesammelt durch Mitarbeit beim Studienkreis Film der Ruhr-Universität, hARTware medien kunst verein, endstation Kino und den Internationalen Kurzfilmtagen an der Emscher.
Seit 2003 Ko-Leiter eines anderen Internationalen KurzFilmFestivals.
- Noch kein Buch veröffentlicht, keinen Film gedreht,
kein Haus gebaut oder Kind gezeugt.
Vasco Tjong-Ayong
geboren 1973 in Paramaribo (Surinam),
Mediengestalter und Musiker
- 1992-1993 nach dem Abitur Versuch eines Studiums der Theologie und
Geographie, danach doch lieber zum Fernsehen...
- 1992-2001 eierlegende Wollmilchsau bei einer privaten Fernsehproduktionsfirma:
Kamera, Ton, Komposition, Schnitt, 3D-Animation
- 2000-2001 Berufsbegleitende Ausbildung zum Mediengestalter Bild/Ton
- Seit 2001 Cutter beim Westdeutschen Rundfunk, daneben seit 1992 als freier Cutter/ Komponist zahlreiche Fernsehbeiträge, Dokumentationen, Features und Imagefilme, Filmschnitt für verschiedene Projekte der Werbe-& Medien-Akademie Marquard (Dortmund)
- Schnitt der Live-DVD „Blind Guardian: Through the Looking Glass“
- Buch, Regie und Schnitt des Film-Portraits „Groß, braun, klassisch - Stephen Keise“
für das Filmfestival „Globale Stadt Münster“.
Anke Teuber
geboren 1967 in Mönchengladbach
- Studium der Theater- Film- und Fernsehwissenschaft, Kunstgeschichte und Publizistik an der RUB, währenddessen Mitarbeit im Studienkreis Film, auch beteiligt an diversen Theater- und Performance-Projekten ("Perfor-Mensa"). Zur Selbstfinanzierung u.a. detaillierte Erfahrungen im Kinokartenverkauf, Milchkaffeekochen und Filmvorführen. Gelegentliche Filmkritiken und Aufsätze für (Film-)Magazine, 1996 Mitarbeit bei der Duisburger Filmwoche, seit 1995 freie Festivalmitarbeit bei femme totale Dortmund.
- Seit 1997 eine Hälfte der Leitung / Programmgestaltung des Endstation Kinos Bochum
2005
Karin Jurschick
Geb. 17.10.1959 in Essen.
- Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, der Germanistik und Geschichte an der Universität Köln.
- Mitbegründerin des Internationalen Frauenfilmfestivals Feminale.
- Fünf Jahre Kulturredakteurin der Stadtrevue Köln. Ab 1995 Arbeit als freie Hörfunk- und Fernsehautorin. Zahlreiche Fernsehbeiträge u.a. für den WDR Köln.
- Seit 2000 Filmprojekte in eigener Regie und Produktion.
- Filme: ”Danach hätte es schön sein müssen” D 2000, ausgezeichnet u.a. vom Festival ”Visions du Réel”, Nyon, Schweiz 2001 und der 25. Duisburger Filmwoche 2001 - “Die Helfer und die Frauen“ D 2003, ausgezeichnet mit dem ARTE-Dokumentarfilmpreis 2003 und dem Adolf Grimme Preis 2004
Torsten Alisch
Geb. 26.11.1959 in Gifhorn / Niedersachsen.
- 1979 Abitur und Gründung des Kreisverbands Gifhorn der Partei "Die Grünen", 3 Monate Marinefunker, danach lieber Zivildienst.
- 1981-1986 Studium an der FU Berlin: Publizistik, Politik, Geschichte. Ab 1982 zehn Jahre lang Filmemacher (ca. 25 Kurzfilme und ein 70-Min. Dokumentarfilm). Ab 1986 drei Jahre lang Freier Journalist / Filmkritiker bei der "taz², Berlin.
- Seit 1987 Mit-Inhaber des Comicladens "Grober Unfug", Berlin, seit 1988 Protokollant der Dokumentarfilmwoche Duisburg/NRW
- 1989 Mit-Begründer des Festival-Film-Fanzines "Der JOCHEN", 1990-2000 Mit-Begründer & -Inhaber des Comic-Verlags "JOCHEN enterprises", Berlin
Kathrin Brinkmann
Geb. am 29. September 1964 in Iserlohn.
- 1984-1990 Studium der Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen
- 1990-1992 Freie Theaterprojekte, Assistenzen, u.a. am Theater am Turm/Frankfurt
Freie Mitarbeiterin für 3sat, u.a. für das interaktive Fernsehprojekt "Piazza Virtuale" von Van Gogh TV auf der documenta
- 1992-1994 Redaktionsvolontariat im ZDF
- 1994-2000 Redakteurin des kleinen Fernsehspiels: Entwicklung und Betreuung von Themenabenden für den Europäischen Kulturkanal ARTE, Entwicklung und Betreuung von innovativen Fernsehprojekten für "quantum", die Fernsehwerkstatt des kleinen Fernsehspiels in 3sat.
- Seit Mai 2000: Redakteurin in der neugegründeten Redaktion "ARTE-Themenabende" im ZDF
Daniel Kothenschulte
lebt in Köln.
- Verantwortlich für das Ressort Film im Feuilleton der Frankfurter Rundschau
- Kunstkritiker und Buchautor (u.a. "Nachbesserungen am Amerikanischen Traum", Marburg 1998)
- Fernsehbeiträge für die WDR-Filmredaktion
- Lehraufträge u.a. an der Städelschule Frankfurt/Main
- Nebenbei Stummfilmpianis
2004
Jutta Krug
geboren 1964 in Bayern, lebt in Köln
- ab 1992 nach Studium und Deutscher Journalistenschule in München bei ARTE in Strasbourg (politische und kulturelle Berichterstattung)
- ab April 2000 in der ARTE-Redaktion des WDR zuständig für Dokumentationen und Themenabende
- ab Oktober 2002 in der Geschichtsredaktion des WDR
- ab Februar 2005 in der Filmredaktion des WDR zuständig für den großen Dokumentarfilm.
- 1991 Air France Journalistenpreis
- 1994 Deutsch-Französischer Journalistenpreis
- 2002 Buchpublikation: „Sebastian Haffner – Als Engländer maskiert“ (DVA)
- Engagement bei EURODOC und European Documentary Network (EDN) MEDIA-Gutachterin
- Seit einem Jahr Mutter (eine der schwierigsten Aufgaben!)
Uta Netzeband
1955 in Köln geboren, lebt in Mülheim a.d. Ruhr
- arbeitet als Krankenschwester
- Amateurfilmerin
- seit 1998 Teilnahme an verschiedenen Film- und Videofestivals, Preis beim Bochumer Video Slam 1999 und bei blicke aus dem Ruhrgebiet 2003
- seit 2002 Fotoausstellungen, u.a. „Mit anderen Augen“
Sascha Westphal
1971 in Dormund geboren,
- freier Filmjournalist - unter anderem für Die Welt, die Frankfurter Rundschau und die Ruhr Nachrichten.
- Autor von Büchern über Natalie Portman und die TV-Serie Millennium
- Koautor an Büchern über Eckhart Schmidt, Russell Crowe, die Scream-Trilogie und die Fernsehserien Sex and the City, Buffy und Angel
Frank Wierke
Geboren 1968, aufgewachsen in Unna/Westfalen.
- Studium des Dokumentarfilms an der FH für Design Dortmund.
- Seit 2001 freier Filmmacher, vor allem Dokumentarfilm & Literatur/Lyrik.
- Mitglied der Filmwerkstatt "Dokumentarisch Arbeiten e.V." in Hamburg.
- Aktueller Preisträger blicke aus dem Ruhrgebiet 2003
- letzte Filme
"Annäherungen an was, Georges Perec?", 1999
"La mer - Ein Film in punktierter Linie", 2001
"Man denkt, man kennt das Land", 2002-2003, ZDF/3sat
"DA ZWISCHWEN SIND WIR", 2003
- In Arbeit: ein Dokumentarfilm über den englischen Lyriker Michael Hamburger
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