Rahmenprogramme im Rückblick
14. Regionales Festival für Video und Film / 23. bis 26. November 2006
- Kleines Geld und große Träume. Lang lebe der Amateur!
Eine Rede- und Zeige-Veranstaltung über den (Film-)Amateur
Von Hilde Hoffmann und Eva Hohenberger
Der Amateur ist eine soziale Figur, die es nur in bestimmten gesellschaftlichen Feldern gibt: Im Sport und in der Kulturproduktion. Man findet den Amateur weder in der Wirtschaft noch im familialen Bereich: Es gibt keine Amateurmütter und keine Amateurjuristen, wohl aber Amateurfotografen und Amateurboxer. Während sich aber letzterer in einem hoch kodifizierten Feld bewegt, in dem Statute und Gesetze seinen Status definieren und seinen Handlungsspielraum festlegen, ist der Amateur im Kulturbereich frei. Er kann machen, was er will, Hauptsache, die Institution, in der er auftritt, billigt sein Tun. Ob der Akrobat ein Sportstudium absolviert hat, der Journalist ein Volontariat oder der Maler eine Akademie ist bei Erfolg egal. Die Grenzen zwischen dem Profi und dem Amateur bleiben in der Kultur durchlässig und hängen nicht primär von festgelegten Ausbildungswegen ab. Der (Film-)Amateur kann sein Produkt ohne je eine entsprechende Hochschule von Innen gesehen zu haben, am gleichen Ort zeigen wie der ausgebildete Regisseur. Der Amateur kann die Liebe zum Medium zum Anlass und Ziel seines Tuns machen.
Die Veranstaltung will dieser gar nicht so einfach zu erfassenden Figur des Amateurs im Medienbereich, und hier speziell am Beispiel des Films nachspüren. Dies geschieht in Form von Thesen und mit vielen Beispielen aus dem Avantgarde-, dem Familien-, dem Dokumentar- und dem Spielfilm-Genre. Thematisiert wird die Amateurfilmpraxis als Kulturtechnik der Erinnerung, als Aneignungsform populärer Profi-Produkte, als Gegenproduktion zur Industrie und als Instrument politischer Utopie. Gefragt wird nach den Orten ihrer Vorführung zwischen Wohnzimmer, Vereinsheimen und dem Fernsehen oder dem Netz. Zur Diskussion gestellt werden schließlich die Entwicklung und die Substanz des Begriffs selbst, der zwischen wissenschaftlicher Erfassung und künstlerischer Selbstbeschreibung ganz verschiedene Ausprägungen erfährt.
Zusammen mit der langen Super8 Nacht und dem Special über die politische Medienarbeit präsentieren "Blicke" dieses Jahr ihre Sonderprogramme unter dem gemeinsamen Focus des Amateurs. In dieser Trilogie kommt der Veranstaltung die Aufgabe einer ersten Konturierung des Begriffs zu, aber auch das Vergnügen, das thematisch und ästhetisch weite Feld der Amateurfilme selbst zur Anschauung zu bringen.
Hilde Hoffmann und Eva Hohenberger sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Uni-Bochum. Gemeinsam haben sie im Sommersemester 2006 ein Seminar über den Medien-Amateur veranstaltet, auf dessen Ergebnisse sie in der Veranstaltung zurückgreifen werden.
- Die lange N8 der 8mm
Die lange Nacht die Sechste:
es gibt Bier und Chips, die Projektoren rattern auch für mitgebrachte Fundstücke oder Selbstgedrehtes und zu Gast ist Ralf Forster.
Der Filmwissenschaftler Ralf Forster sammelt seit 1990 Schmalfilme. Sein Privatarchiv umfasst mittlerweile mehr als 1.200 Trödelmarkt-Fundstücke, Entdeckungen auf dem Second-Hand-Markt, gerettete Ladenhüter und Mitbringsel von Betriebsauflösungen.
Aus seinem Archiv bringt Ralf Forster Kostbares bis Skurriles mit und zeigt unter dem Motto
"Schmalfilme mit Geschichten"
Reisen in die Familiengeschichte des Kinos.
Home Movies sind grandiose Sammlerstücke, ob im Format 8-, 9,5- oder 16mm. Sie leben vom Reiz der mechanischen Filmprojektion mit allen Geräuschen und O-Tönen - viele benötigen einen Live-Kommentar. Schmalfilme haben Wohnzimmer- oder Klassenraumqualität, die Vorführung wird hautnah erlebt.
Als Repliken des "großen" Kinos entwickelten Schmalfilme in den 30er Jahren eine eigene überraschende Ästhetik: Kauf- oder Leihfilme wurden für die Heimperformance auf 5 bis 20 Minuten zusammengestaucht und oft mit Selbstgedrehtem vermischt.
Einige dieser unmittelbaren Zeugnisse einer fast vergessenen Populärkultur werden in der langen Nacht aus der Versenkung geholt.
Super, der Schmalfilm lebt.
Moderation: Wolfgang Kriene
- Video- und Bildbewegung gestern und heute: politisch, solidarisch, vernetzt.
Seit ihrem Beginn wird die Entwicklung der Bild- und Tonmedien begleitet von der Hoffnung auf eine alternative Öffentlichkeit, auf eine Öffentlichkeit die nicht von Militär, Industrie, Staatsorganen und ihre Privilegien sichernden Profis dominiert wird. Von der Hoffnung zur Tat schritten mit eigener und selbstbewusster Produktion von Bildern, Nachrichten und Meinungen das 'Medienzentrum Ruhr' und 'Umbruch Bildarchiv'. Gegen die Passivität und Vereinzelung vor dem Fernsehschirm und für die solidarisch kritische Dokumentation politischer Emanzipationsbewegungen - das waren und sind die Ziele.
Beide Initiativen stellen sich vor:
das "Medienzentrum Ruhr e.V." aus Essen, das in den 80er Jahren im Netzwerk der so genannten 'dritten Generation der Videobewegung' agierte. Zu Gast: Jörg Keweloh und
das "Umbruch Bildarchiv" aus Berlin, das seit 1988 seine Kraft 'gegen die Unterbelichtung der linken Bewegung' ausrichtet. Zu Gast: Hermann Bach
Sie werden Aspekte beleuchten wie die Kontinuität und Veränderung der (medien)politischen Ansprüche, die Herstellung und Verbreitung ihrer Produkte und ihre 'interne' Struktur.
Wir freuen uns auf eine interessante Begegnung zweier Initiativen untereinander und mit dem Publikum.
Moderation: Tom Briele
Medienzentrum Ruhr e.V., Essen
Entstanden aus einer studentischen Initiative entwickelte sich das Medienzentrum Ruhr seit Beginn der 80er Jahre als Teil des Netzwerkes der politischen Videogruppen mit ihren unterschiedlichen Profilen. Aus den Interessen der Kollektivmitglieder und ihrer Bezüge zu politischen Initiativen ergaben sich in den ersten zehn Jahren dieser 'medienpolitischen Arbeit' die Themenschwerpunkte 'Friedensbewegung', 'oppositionelle Gewerkschaftsarbeit' und 'Solidarität mit lateinamerikanischen Befreiungsbewegungen'. Zusammengearbeitet wurde auch mit regionalen Umwelt-, Wohnraum- und Migrations-Gruppen.
Die Aktivitäten reichten von der Video-Produktion für den eigenen Verleih und den der anderen Videogruppen, über operative Videoarbeit in der Jugend- und Erwachsenenbildung bis zum Aufbau von Abspielketten und der Entwicklung von Modellen wünschenswerter Medienstrukturen in Nordrhein-Westfalen.
Ende der 80er Jahre gingen aus der Initiative die Ausbildungsstätte 'Medienhaus Essen' und der erweiterte Offene Kanal "OK43" hervor.
Mit neuen Mitgliedern bringt der Verein bis heute seine Erfahrungen in engagierte Medienarbeit für Jugendliche und Erwachsene in Kooperation mit lokalen und regionalen Einrichtungen ein - in der Veranstaltung aber werden nur die ersten zehn Jahre dargestellt.
Umbruch-Bildarchiv, Berlin
Manch großer Worte überdrüssig machten wir uns auf die Suche nach einer Bildersprache. Eine, die der Lebendigkeit und Trotzigkeit, mit denen sich Menschen hier und anderswo wehren, gerecht wird.
Es begann mit Fotos von Nadelstichen gegen Spekulanten und Banker während der IWF-Tagung 1988, von Aktionen autonomer Bewegungen wie dem Anti-AKW-Widerstand, dem Häuserkampf, der Selbstorganisierung von Flüchtlings- und antifaschistischen Gruppen. Gegenöffentlichkeit so genannter Minderheiten. Mittlerweile beherbergt das Umbruch-Archiv rund 30.000 Fotos zu kulturellen, sozialen und politischen Brennpunkten.
Seit 1998 gibt es den Einstieg in bewegte Videobilder. Videos über aktuelle Ereignisse, Videoworkshops mit Jugendlichen und ein spezielles Internet-Videofenster "No deportation", das Umbruch in kontinuierlichem
Austausch mit selbst organisierten Flüchtlingsgruppen betreut. In Kurzvideos ergreifen Flüchtlinge in diesem offenen Forum das Wort, berichten über ihre Geschichte, Fluchtgründe und aktuelle Kampagnen.
Seit 1999 ist Umbruch im Internet. Hier werden die Fotos und Videos in Zusammenarbeit mit anderen FotografInnen, Videofilmern und Gruppen präsentiert.
"Gegen die Unterbelichtung der linken Bewegung".
Mehr Infos unter: www.umbruch-bildarchiv.de
13. Regionales Festival für Video und Film / 24. bis 27. November 2005
- Europa Asien Blicke - Kurzfilme aus der Türkei
Für die Kurzfilmproduktion in der Türkei gibt es kein staatliches oder privat geführtes Filmzentrum, das als eine Dachorganisation für KurzfilmmacherInnen fungiert. Die Finanzierung durch staatliche Stellen oder private Sponsoren ist sehr begrenzt. Daher werden die meisten Kurzfilme von StudentInnen während ihres Studiums produziert. Das älteste und bekannteste Forum für Kurzfilme ist der Nationale Kurzfilmwettbewerb der IFSAK (Istanbul Fotoðraf ve Sinema Amatörleri Kulubü - Fotografische und Kinematografische Amateurvereinigung), der 1978 von Hilmi Etikan ins Leben gerufen wurde. Hilmi Etikan organisiert außerdem seit 18 Jahren das internationale Istanbul Kurzfilmfestival. Seit einiger Zeit gibt es auch privat organisierte Kurzfilm-festivals - allerdings nur in Ankara und Istanbul. In anderen Regionen bieten lediglich Workshops und Kurse die Möglichkeit, eigene Geschichte(n) als Kurzfilm zu erzählen.
In Kooperation mit Hilmi Etikan und Hasmet Topaloglu / IFSAK haben wir sechs Kurzfilmautorinnen und -autoren eingeladen. Sie werden ihre - z. T. mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichneten - Filme mit englischen Untertiteln zeigen. Hasmet Topaloglu gibt einen Einblick in die Situation der Kurzfilme in der Türkei.
- Die lange N8 der Super 8
Seit nunmehr fünf Jahren rattern die Super 8 Projektoren Samstag Nacht bei den "blicken".
Dazu gibt es Bier und Chips, Selters und Salzstangen. Besucher und Besucherrinnen
bringen gefundenes, selbstgedrehtes oder geerbtes Filmmaterial mit.
Als geladene Gäste zeigten dieses Jahr WARNIX-MACHTNIX aus Hamburg ihr Programm!
- Genauigkeit und Melancholie - Durch's Ruhrgebiet mit Klaus Wildenhahn
Klaus Wildenhahn hat fünf Filme im Ruhrgebiet gedreht:
Tor 2 [1979] | 30’00“
Der Nachwelt eine Botschaft [1979/80] | 55’00“
Bandonion: Deutsche Tangos
Bandonion: Tango im Exil [1981] zweiteilig | 55’00“ und 45’00“
Stillegung [1987/88] | 86’00“
Rheinhausen - Herbst '88 [1989] | 86’00“
Fünfmal filmisches Suchen und Finden in einem Jahrzehnt (1979 bis 1989), das nicht so sehr im Diskussionszentrum steht, wenn man über den Strukturwandel der Region spricht. Da filmten Andere früher das Sterben der Montanindustrie oder ließen sich mehr vom Strudel der Auseinandersetzungen bewegen und wandten sich direkter den ,Knotenpunkten' dieser regionalen Geschichte zu...
12. Regionales Festival für Video und Film / 25. bis 27. November 2004
- Europa Blicke
WeGIEL Filmfest (Polen)
Mit der Reihe Europa Blicke ist die Idee verbunden, filmische Produktionen vorzustellen, die in einer dem Ruhrgebiet vergleichbaren Region entstanden sind. Anknüpfend an die Begegnung 2003 mit dem Filmfestival KAN aus Wroclaw (Breslau), kamen Gäste aus der traditionsreichen Bergbauregion um Katowice.
Das erste WeGIEL („Kohle“) STUDENT FILM FESTIVAL wurde im Frühjahr 2004 von Studierenden der Fakultät Radio und Fernsehen an der Schlesischen Universität Katowice organisiert und von ProfessorInnen koordiniert. Erklärtes Ziel des Festivals ist die Förderung der künstlerischen Arbeiten von Studierenden an Filmschulen.
Das WEGIEL Film Festival findet in den Bergen, in Cieszyn statt, wo die Kunstfakultät der Schlesischen Universität angesiedelt ist. Es präsentiert kurze Spielfilme, Dokumentationen und Kamerafilme, die im letzten Studienjahr entstehen. Es ist ein Wettbewerb unter den Studierenden der Universität Katowice und der Polnischen Schule für Film, Fernsehen und Theater in Lódz. Das Filmfest wird von beiden Fakultäten unterstützt und von einer hochkarätigen Jury begleitet.
- Super8N8
Die Super 8–Nacht gehört allen S 8–Fans. KurzfilmproduzentInnen sind aufgerufen, ihre Super 8 Filmschätze mitzubringen und zu zeigen, was sie selbst gedreht, gesammelt oder gefunden haben Das Publikum entscheidet, wie lange ein Film läuft.
- "Die Menschen natürlich: Geradeheraus und unverstellt"*
Vielleicht ist es ja nicht nur das Bild des Förderturms, der Halde, der Zechensiedlung, durch das wir einen Film als Ruhrgebietsfilm erkennen. Vielleicht sind es ja viel eher die Menschen, die das Ruhrgebiet bzw. das Bild des Ruhrgebiets ausmachen.
blicke aus dem ruhrgebiet möchte in dieser Veranstaltung das Bild des Ruhrgebietstypen in Film- und Fernsehen betrachten und diskutieren.
* Titel zitiert nach: Andreas Rossmann. FAZ 15.Juli 2004
11. Regionales Festival für Video und Film / 20. bis 23. November 2003
- Europa Blicke
Zu Gast: KAN, das Festival aus Wroclaw (Breslau)
Mit ‚Europa-Blicke’ knüpft blicke aus dem ruhrgebiet an eine Veranstaltungsidee aus dem Jahre 1999 an. Das Programm bietet Einblicke in das unabhängige Filmschaffen aus einer anderen europäischen Industrieregion. ’99 kam der Besuch aus dem Nordwesten Englands, ’03 mit KAN aus dem Südwesten Polens.
KAN [Kina Amatorskiego i Niezaleznego], das Festival für Amateur und Unabhängiges Kino, findet jährlich in Wroclaw (Breslau) statt. Zu Gast bei den 11. blicke aus dem ruhrgebiet waren vier Mitglieder des KAN-Teams und zwei Autoren mit insgesamt 11 Filmen. Die Filme aus den Jahren 2003 und ’02 waren ein facettenreicher und spannender Einblick in die Produktionen der jungen polnischen Filmszene.
Im April und Mai 2004 war blicke aus dem ruhrgebiet auf Einladung von KAN mit Filmen aus seinem Festivalprogramm zu Gast in Wroclaw und Swinoujscie (Swinemünde).
Weitere Informationen zu KAN: www.kan.art.pl
- Super8N8
Die Super 8–Nacht gehört allen S 8–Fans. KurzfilmproduzentInnen sind aufgerufen, ihre Super 8 Filmschätze mitzubringen und zu zeigen, was sie selbst gedreht, gesammelt oder gefunden haben Das Publikum entscheidet, wie lange ein Film läuft.
Den Anfang macht die Filmgruppe Herne: zwei Aktive von noch Fünfen, die sich in den 70ern in einem VHS Kurs gefunden haben, zeigen Kurzfilme und Ausschnitte aus jahrelangen Dokus und Sketchen.
- Das Ruhrgebiet als Spielfilm-Set
‚Bei uns’ gibt es den ersten Kuss auf der Halde. Das Bier wird anne Ecke gekauft und auf jeden Fall unterwegs getrunken. Und die Häuser, die versinken schon mal in der Erde...
Das Ruhrgebiet findet statt – auch im Kino. Und wie sieht es dort aus?
Mit welchen Bildern wird das Ruhrgebiet im Kinofilm konstruiert? Wie viele typische Kulissen muss man zeigen, ohne dass die Bilder zu bloßen Klischees verblassen? Wollen wir eigentlich mehr ‚Halden-Romantik’ oder suchen wir das ‚Film-Unbekannte-Revier’?
In NRW ist kaum ein Motiv nicht zu finden. Nur was ist ein gutes Motiv? Und was eine gute Location?
Fragen und Thesen dieser Veranstaltung.
Zu Gast: Peter Thorwarth, Regisseur; Michaela Redjai von der Location Scout.- Firma “Most Wanted“ (Mitarbeit u.a. „Solino“, „Liegen Lernen“) und Bettina Schmidt, Szene-Bildnerin (u.a. „Solino“, „Sass“).
10. Regionales Festival für Video und Film / 21. bis 24. November
2002
-
(Auto)Biografische Werkschau IX: Christoph Böll aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis
- "nonlineare dramaturgie" multimedialer Vortrag
von Prof. Claudius Lazzeroni (Berlin/Essen)
- bezogen auf den Vortrag „nonlineare
dramaturgie“ zwei interaktive
Installationen:
Christoph Heuer ("Kindergeschichten") und Matthias
Meyer ("Gedanken")
- "Warshots 2001" von Matthias Wähner: Sammlung
von Web-Bildgeschichten zum Thema Afghanistankrieg
-
Zwei Specials 2002:
17.11.2002: "Der Sprinter" (1984) von Christoph
Böll
im Endstation Kino
01.12.2002: "Wagner? Bilder" (2002)
von Christoph Hübner
im Endstation Kino
9. Regionales Festival für Video und Film / 22. bis 25. November 2001
-
(Auto)Biografische Werkschau VIII:
Dore O. aus Mülheim/Ruhr plus Ausstellung der Polaroid Fotografien
"Private Schatten"
- (Re)Konstruktion des Ruhrgebietes mit Video und
Film VII:
"Fernsehen für eine Stadt" - ein Jahr
"WDRpunkt", Stadtfernsehen des WDR in Dortmund und Köln.
- "Der Terror des Fernsehens - Bilderfindung und Kriegsberichterstattung
in der 'Zivilisierten Gesellschaft' " in Zusammenarbeit mit der
Diskurswerkstatt Bochum
8. Regionales Festival für Video und Film / 23. bis 26. November
2000
-
Autobiografische Werkschau VII:
in memoriam Hellmuth Costhardt
-
WARNIX MACHTNIX und JOCHEN zeigen lustige Filme
Super-8 gefunden, erfunden, montiert und präsentiert mit offenem Ende
-
"Die (Re)Konstruktion des Ruhrgebietes im Film VI"
"Loblieder der Braukunst. Es gab hier immer schon mehr als
Kohle und Stahl."
-
"Die (Re)Konstruktion des Ruhrgebietes im Film VII"
mit den Filmen "Schichtwechsel" Spielfilm von Max von der Grün
aus dem Jahr 1968
und "Black Diamond" Dokumentarfilm von Roland Wagner und
Gunnar Walther von 1999.
7. Regionales Festival für Video und Film / 19. bis
21. November 1999
-
Autobiografische Werkschau VI:
Werner Biedermann zeigt Werner Biedermann
-
Arbeit - Gewerkschaft - Medien
Zwei Veranstaltungen "Rückblick" + "Ausblick" zum
Themenbereich Arbeitwelt im Film.
6. Regionales Festival für Video und Film
/ 27. bis 29. November 1998
-
Autobiografische Werkschau V:
Jelka Naber-Lentz und Michael Lentz aus Essen
-
"Blicke into Regions I"
Unabhängiges Film- und Videoschaffen im Nordwesten Großbritanniens
-
"Die (Re)Konstruktion des Ruhrgebietes im Film VI"
Erinnerte Utopien - Ende offen - WDR-Sendungen Ende der 70er Jahre zum
Thema Arbeitersiedlungen
5. Regionales Festival für Video und Film / 07. bis
09. November 1997
-
Autobiografische Werkschau IV:
Gabriele Voss zeigt Gabriele Voss
-
Die (Re)Konstruktion des Ruhrgebietes im Film IV:
STADTwerbefilm-RUNDFAHRT mit Robert Bosshard, Friedhelm Schrooten (Agentenkollektiv)
und den DJ's Zappo und Jesus von "Mono"
-
Die (Re)Konstruktion des Ruhrgebietes im Film V:
Die Industrielandschaft des Reviers im Spiegel der Moderne. Drei Filme
Walter Ruttmanns während der 30er Jahre vorgestellt von Norbert
Schmitz (Ruhr-Uni Bochum)
4. Regionales Festival für Video und Film
/ 15. bis 17. November 1996
-
Autobiografische Werkschau III:
Reinald Schnell zeigt Reinald Schnell
-
Die (Re)konstruktion des Ruhrgebietes im Film III:
40 Jahre WDR und das Ruhrgebiet mit:
"Geschichten von der Ruhr" von Armin Maiwald und Dieter Saldecki
"Duisburg Ruhrort", 1981, der erste "Schimanski"-Tatort
"Der Blick des WDR auf den Revier-Fußball"
3. Regionales Festival
für
Video und Film / 20. Bis 22. Oktober 1995
-
Fernsehen im Ruhrgebiet II:
Podiumsdiskussion: Regionalnachrichten auf dem Prüfstand
-
Abendfilme:
"Die Frühreifen" 1957, Regie: Joseph von Baky
"Rauliens Revier" 1993/94, Regie: Alice Agneskircher
-
Autobiografische Werkschau II:
Werner Nekes zeigt Werner Nekes
-
Die (Re)konstruktion des Ruhrgebietes im Film II:
Ernst Schreckenberg über die Nachkriegsfilmgeschichte im Revier
2. Regionales
Festival für Video und Film / 21. Bis 23. Oktober 1994
-
Fernsehen im
Ruhrgebiet I:
Herr Nolte, Leiter des Bereichs Fernsehen im WDR-Landesstudio Dortmund
stellt vor: Die WDR-Fernsehredaktion "Hier im Revier"
-
Autobiografische Werkschau I:
Das Agentenkollektiv (Robert Bosshard / Friedhelm Schrooten) aus Oberhausen
und Duisburg stellt anhand von Ausschnitten ihrer Filme "Eine Theorie
des autonomen Films" vor
1. Regionales Festival für Video und Film
/ 24. und 25. April 1993
-
Workshop (später: Autobiografische Werkschau):
Klaus Helle, Filmen im Ruhrgebiet
mit Ausschnitten von vier seiner Filme
-
Audiovisuelle Rekonstruktion des Ruhrgebietes I:
Paul Hofmann zeigt "Asta und Charlotte"
-
Klack Zwo B zeigt Auszüge aus den bisherigen Arbeiten
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