Die Preisvergabe 2016

Die Jury bestehend aus Cveta Dobreva, Felix Hasebrink und Holger Mohaupt und das Publikum prämierten sechs Filme.

Montag, 28. November 2016

Ihre Begründungen für die Preisträger trug die Jury in Form eines Sprechgesangs und verteilten Rollen vor.

Ungewöhnlich, unterhaltsam.

 

 

blicke filmpreis für „Fremde Söhne“

- Sensibler Umgang mit Protagonisten
- Eigenständiger Blick (kinematographisch und inhaltlich) auf eine globale Thematik.
- Emotionale Beobachtung
- kreativ und glaubwürdig in vielschichtiger Erzählform, eigene kinemtographische Auflösung.
- Inszenierte Wirklichkeit
- Gattungsübergreifend

Der blicke filmpreis 2016 geht an Andres Rump.

Dokumentarfilmpreis Ruhr für „Erfrischt einzigartig“

- Regionale Entdeckungsreise, verlorene Welten/Orte.
- Vertrauen/Menschlichkeit/persönliche Sichtweise, Geschichten,
berührend, melancholisch
- Lokal, alltäglich,
- Konzeptionelles Suchen im Umkreis von X
- Erfrischende Zwischenblicke.

Der „Dokumentarfilmpreis Ruhr“ geht an Johannes Klais (Regie, Schnitt) und Florian Pawliczek (Kamera, Schnitt).

Preis für experimentelle Kunst und Animation Ruhr: „Jamais-vu“

- Fliegende Pudel.
- Küssende Fische.
- Zähnefletschende Hunde.
- Fingerspitzen und Stecknadeln.
- Elektrisches Kompendium verschiedener Zitate, Bildsprachen, Metaphoriken.
- Surreales Sammelsurium
- Alte Filme, Filmgeschichte, Filmgeschichten

Mit dem Preis für experimentelle Kunst und Animation Ruhr werden ausgezeichnet: Werner Biedermann (Idee, Regie, Musik) und Ferdinand Fries (Schnitt, Musik).

action:gender für „Die Küche meiner Großmutter“

- Genaue Beobachtung
- Präzise Komposition
- Rrespektvolle Annäherung an die Funktion der Frau in der Familie
- Generationengeschichte illuminiert in vorgefundenem Licht der Küche einer Großmutter
- Liebevolle Sichtweise
- Gesten, starke Präsenz

Der action:gender Preis, gestiftet von der Gleichstellungsstelle der Stadt Bochum, geht an Dominik Zurowski.

Querdenkerpreis für „ Aus westlichen Richtungen“

- Anregend, ungewöhnlich, rhythmisch
- Nichtorte, Durchgangsorte
-
Kreative Komposition urbaner Banalitäte
-
Vertikale Recherche, horizontale Blicke
- Reise, Entdeckung
-
Quer als räumliches Konzept für Bildkomposition und Montage
- Reihenhäuser, Autobahnen, Parkplätze, Kornfelder, Vorhänge aus Eisen

Der Querdenkerpreis, gestiftet vom „Trailer“-Magazin geht an Juliane Heinrich

 

Stillschweigend von unseren Zuschauern und Zuschauerinnen mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurden Philip Hallay und Christian Spieß für ihren Film „Wo das Gras am höchsten wächst“.