unterwegs bei BoBiennale

Die erste Biennale Bochums geht los! Zwischen dem 8. und 18. Juni 2017 präsentieren 100 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke an über 40 Orten in Bochum. Da dürfen auch wir nicht fehlen und haben uns ein kleines aber feines Programm für blicke unterwegs überlegt! 

 

Los geht's am Samstag, 10. Juni ab 15 Uhr beim Sommerfest der FIDENA:

Timpe Te | 2000 | 15‘ | Puppen-Trickfilm | Regie: D. Schreiber, C. Oppermann

In einer kleinen Stadt sind die Brunnen versiegt und die Wasservorräte verbraucht, die Bevölkerung droht zu verdursten. Nur ein Nachtwächter versieht noch seinen Dienst. Als eines Nachts auch er zusammenbricht, geschieht ein Wunder, das ihn  zum  Retter der Stadt macht. Bis ihn eines Tages die Gier packt.

 

Musikalisch wird's am Sonntag, den 11. Juni um 19 Uhr in Bahnhof Langendreer:

The Dorf und „Das Ende der Kohle“ – Film | Liveact | Konzert

Kunst ohne Kohle? Das Orchesterkollektiv „The Dorf“ spielt seit zehn Jahren utopian beats & krautrock/jazz/trance/noise ohne Kohle. DorfMusiker Achim Zepezauer hat den Film „Das Ende der Kohle“ dazu kreiert – mit Bildern, die genauso utopisch sind wie der Sound von Bandleader Jan Klare.

Das Ende der Kohle (30 Min.) war 2014 bei blicke als Leinwand-Projekt zu sehen. Mit Vergnü-gen zeigen wir den Film jetzt live vertont und freuen uns auf das anschließende Konzert.

Am Dienstag, den 13. Juni um 18 Uhr schauen wir ins Bochumer Fenster:

Als das Stadtbad baden ging

Wo einmal das legendäre Stadtbad war, lernen heute Jura-Studierende der Ruhr Uni. Aus dem Archiv der „Aktuellen Monatsschau“ zeigt blicke zwei Kurzfilme zur Stadtbadgeschichte. Im Anschluss  erinnert der Architekt Vincent Forster an eine hoffnungsvolle Planung zur Umnutzung für das 50ger Jahre Denkmal Stadtbad - und daran, was dann gegen erklärten Bürgerwillen geschah...

Am Mittwoch, den 14. Juni gehen wir mit zwei Kurzfilmen auf Reisen - um 20 Uhr in der Goldkante:

Xaxapoya | 2007 | 23‘ | experimentell | Regie: Christina von Greve

Found-Footage-Material und abstrakte Bilder verdichten sich zu einer psychedelischen Reise zum Soundtrack von „Von Spar“.

3000 | 2015 | 37‘ | fiktiv | Regie: Leonel Dietsche 

Während die alten Städte vom Ende des zweiten Jahrtausends verfallen, schließen sich die Menschen in der „Übergangszeit“ zu neuen Gemeinschaften zusammen.

 

Für alle, die im Kinosessel nicht ruhig sitzen bleiben können, haben auch wir für die QR-Code-Filmstation auf dem Springorumradweg zwei sehr sehr kurze Kurzfilme beigetragen. Zu sehen am Donnerstag, den 15. Juni von 12 - 18 Uhr sind Filme aus den Wettbewerben 20 Sec (2012) und 22 Sec (2014) von Sebastian Bickert, Hendrick Denkhaus, Benni Steffens und Ingo Meyer.

 

Auch beim Gipsy Festival des Bochumer Kulturrats e. V. sind wir am Freitag, den 16. Juni um 18 Uhr dabei:

Nadeshda | 2013/14 | 48‘ | Doku | Regie: Anna Frances Ewert, Falk Müller

Misho, Zorka und Tsveti leben mit ihren Familien in einem der größten Roma-Ghettos Bulgariens. Ihr Alltag ist ein Leben zwischen Aufstiegshoffnung und Abstiegsangst, zwischen an sich selbst erfahrener gesellschaftlicher Ausgrenzung und den eigenen Vorurteilen.

 

Wir freuen uns darauf, Euch an dem einen und/oder anderen Spielort begrüßen zu dürfen und sind gespannt auf die anderen Veranstaltungen der BoBiennale - ein Blick ins Programmheft, das schon bald in Bochum und Umgebung ausliegen dürfte, lohnt sich gewiss. Also: bis bald, hier und da, bei der BoBiennale!