blicke - ab in den Kanal

Kultur ahoi!: Kinoschiffe stechen von Herne aus in den Kanal

Freitag, 09. Juli 2010

Herne/Oberhausen. Auf Deck Landschaft gucken, im Schiffsbauch Filme sehen – zwischendurch einen Happen schnappen. Vier der insgesamt 30 Kulturschiffe des KulturKanals haben sich dem Film verschrieben. Pippi Langstrumpf geht an Bord, Kinder werden Schätze suchen oder einen Trickfilme erstellen. Regisseure zeigen Gesicht und Beiträge zu Sprengungen im Revier, Fußball und Wassersport. ‚Ab in Kanal’ heißt es deshalb am 23. und 24. Juli auf den Kinoschiffen nicht nur für die Filmkultur an Bord.

 

Die vier Kinoschiffe sind ein Programmteil des KulturKanal, ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Das Projekt organisiert blicke.filmfestival des ruhrgebiets, Klack Zwo B e.V.

Ablauf: Das Schiff „Friedrich der Große“ (leider nicht Hoppetosse, das Schiff von Pippi Langstrumpfs Vater) pendelt zwischen Herne/Oberhausen und Herne/Datteln in je etwa vierstündigen Fahrten auf dem Rhein-Herne-Kanal. Im Unterdeck werden die Filme gezeigt, während auf dem Oberdeck laufend Informationen zur vorbeiziehenden Landschaft gegeben werden – ein schöner Ausflug für Filmverliebte (oder HD-Schwärmer) und Landschaftsliebhaber gleichermaßen.

 

Das Programm

23.07. Freitag, Abfahrt 13 Uhr:

Kinderkinoschiff: Mit Pippi Langstrumpf an Bord

Start: Anlegestelle Herne/Gneisenaustr. 204. Schiff fährt Richtung Oberhausen, Rückfahrt mit dem Bus.

Der Film „Pippi geht von Bord“ läuft sowie Aktionen für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren. Die Eltern können Kaffee und Kuchen genießen, während die Kinder sich schminken oder verkleiden, basteln und einen Schatz suchen. Zudem können die Kleinen einen Trickfilm machen und ihn synchronisieren.

 

23.07. Freitag, Abfahrt 18.30 Uhr:

Kinoschiff: Seitenblicke

Start: Anlegestelle Oberhausen/Kaisergarten. Schiff fährt Richtung Herne, Rückfahrt mit dem Bus.

Vier Dokumentarfilme öffnen den Blick ins Ruhrgebiet jenseits des Kanals. Sie erzählen Geschichten, die nicht jeder kennt, wie die Suche nach der Poesie von Castrop-Rauxel, eine Reise auf der B 224 oder die Geschichte eines legendären Jazzclubs in Wanne Eickel. Dazu gibt es Gespräche mit den Regisseuren Rainer Komers, Mülheim (B224) und Nobert Kozicki, Herne (Now’s the time. Jazz Wanne).

 

24.07. Samstag, Abfahrt 15 Uhr:

Kinoschiff: Typisch Ruhrgebiet?

Start: Anlegestelle Herne/Gneisenaustr. 204. Rundfahrt.

Zwei Filme, zweimal Ruhrgebiet: „Im Westen ging die Sonne auf“ ist die Geschichte des Revierfußballs. Eine Hommage an einst große Vereine und ihre Stars. In „Ab in Kanal“ geht es um Spiele im und mit Wasser und des Deutschen liebstes Rost-Vergnügen: Grillen. Freizeit am Kanal eben. Die Regisseure Wolfgang Ettlich und Daniel Hein sind mit an Bord.

 

24.07. Samstag, Abfahrt 20 Uhr:

Kinoschiff: Kinoschiff Kurzfilme

Start: Anlegestelle Herne/Gneisenaustr. 204. Schiff fährt in Richtung Datteln und zurück.

Neun Kurzfilme aus den vergangenen Festivaljahren von blicke.filmfestival des ruhrgebiets laufen. In einer unterhaltsamen Mischung aus Dokumentation, Musikvideo, Experimentellem und Animation geht es um Partnersuche im Alter, um Sprengungen alter Industrieanlagen, den Besuch bei der skurrilen Großmutter und anderes mehr. Mit an Bord sind die Regisseure Frank Wierke aus Unna sowie Jörg Keweloh und Toto Regus aus Essen.

 

Karten im Vorverkauf

NRW-Ticket: Hotline: 0180-5152010

Blicke: 0234-26616 oder info@blicke.org

Restkarten sind auch an den Ablegestellen erhältlich, um vorherige Anfrage wird gebeten unter Telefon: 0171-488 34 83

 

Weitere Informationen zu den Filmen und Touren:

www.kulturkanal.net

www.blicke.org

Projektbüro KulturKanal/Go Between

Tel.: 02323-92 52 01

thomczyk@go-between.net

 

Bildmaterial finden Sie unter www.kulturkanal.net/presse-und-medien.

 

 

Über blicke. filmfestival des ruhrgebiets:

Das 1993 gegründete Festival ist ein Forum für Film, Video und Medienkunst. Das Programm zeigt Filme und Themen von AutorInnen, die im Ruhrgebiet geboren sind, hier leben oder Aspekte der Region thematisieren.

In der Gestaltung sind weder Form noch Genre, weder Länge noch ästhetischer Zugang vorgeschrieben. Hier begegnen sich Dokumentar- und Spielfilme, Musikclips, Animationen und Experimentelles, Kurzes und Langes, Schräges und Klares. Hier stellen sich renommierte RegisseurInnen der Region vor. Hier wird über neue Medien-Entwicklungen diskutiert und Medienkunst vorgestellt. Hier gibt es spannende Diskussionen und ungewöhnliche Begegnungen.

Das Festival wird gefördert von: Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein Westfalen, Sparkasse Bochum, Stadtwerke Bochum.

Preise sponsern: Trailer, Bahnhof Langendreer e. V., TeData.

 

Information Kulturkanal

Der Rhein-Herne-Kanal verwandelt sich in 2010 zwischen Duisburg und Datteln auf einer Länge von rund 70.000 m Wasserstraße in den KulturKanal. Neue Projektionsfläche für Erlebnisse, interessante Touren, bunte Feste, moderne Kunst, ungewöhnliche Klänge und abenteuerliche Schifffahrten sind entstanden. Erstmalig in seiner fast 100-jährigen Geschichte haben sich alle zehn Anrainerstädte des Rhein-Herne-Kanals – von Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop bis Datteln – zusammengeschlossen, um gemeinsam diese Wasserstraße mit Kunst und Kultur nachhaltig zu beleben.

 

KulturKanal, ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010

Künstlerischer Direktor: Prof. Karl-Heinz Petzinka

Zeitraum KulturKanal 2010: 20. März – 1. Oktober

Sprecherin: Regina-Dolores Stieler-Hinz, Kulturhauptstadtbeauftragte der Stadt Herne

Projektbüro: Go Between Net GmbH & Co. KG, Agentur für Kommunikation & Kultur, Herne

Pressekontakt

Gabi Hinderberger, Wolfgang Kriener
Tel.: +49 (0)234/26616
Fax: +49 (0)234/6871699
E-Mail: info@blicke.org