Programm 2011

Freitag, 11. November 2011

Ab Donnerstag, 24. Nov., füllt 4 Tage lang das 19. blicke Filmfestival die Leinwand des Kinos. Doppelbödig: Die schnittige Sezierung des Arbeitsplatzes einer Textilarbeiterin. Vielschichtig: Die Filmsprache von Werner Nekes. Durchsichtig: Die Bildsprache, die entsteht, wenn Scheiben zerbrechen. Nachsichtig: Wenn der aufgestiegene Basketball Club Phoenix Hagen vor neuen
Problemen steht. Wir laden zu zahlreichen spannenden Blickwinkeln ein.

Eröffnung: Donnerstag 24. Nov., 18.30 Uhr Empfang, 19.00 Uhr Eröffnung
Bis Sonntag zeigt blicke insgesamt 27 Produktionen im Wettbewerb, 5 im Spektrum Deutschland, 13 Kurzfilme der FH Dortmund, lädt zu 2 Rahmenprogrammen, 4 Schulvorstellungen und der Super8 Nacht ein. Zu sehen sind außerdem mehrere Installationen. Blicke in die Welt und in die Region, in Alltäglichkeiten und ins Land der Fantasien.
Lokal, global, dokumentarisch und experimentell thematisieren die Eröffnungsfilme am Donnerstag Urbanes aus den unterschiedlichsten Perspektiven: von Fließbandarbeit und Ausbildung bei Opel Bochum über Stadtbilder und Kosmetiksalon bis zum Sammeln von Müll in Buenos Aires. Von Freitag bis Sonntag spielen Hüte, glückliche und unglückliche Väter, Scheich und Klosterbruder, die Suche nach dem besten Image, ein Kirschbaum, Strommasten, Blaubeersträucher und viele andere wichtige Menschen, Ereignisse und Dinge eine Rolle. Alle diese Filme wird sich auch die Festivaljury ansehen. Wir sind gespannt, an die Preise vergeben: Sigrid Fischer (WDR Scala), Andreas Thein (Filmmuseum Düsseldorf) und Rainer Komers (Dokumentarfilmer aus Mülheim).
Mit dem Bus geht es am Samstag (Abfahrt 10.00 am Kino, Anmeldung erbeten) zum Museum Folkwang in Essen. Sabine Maria Schmidt führt dort durch die Medien- und Videokunstausstellung„Communitas“ des holländischen Künstlers Aernout Mik. Nachmittags (17.00 Uhr) öffnet sie im Kino den Blick auf die langsame Annäherung von Museum und bewegtem Bild: Das im Entschwinden Erfasste - eine kurze Geschichte der Videokunst am Museum Folkwang.
Den Super8 Fans gehört die Samstagnacht: ab 23.00 Uhr surren die Projektoren bei Chips und Bier.
Für Klein und Groß gleichermaßen spannend und irgendwie bekannt: Die Neuverfilmung der Vorstadtkrokodile. Die gibt es am Sonntagnachmittag (17.00 Uhr) zu sehen. Max von der Grün wusste bei seinem wohl bekanntesten Buch, wovon er 1976 schrieb: er widmete es seinem behinderten Sohn Frank. Die Vorstadtkrokodile sind eine Jugendbande, die Neumitglieder nur nach einer bestandenen Mutprobe aufnimmt. Dabei gerät der Aspirant Hannes auf dem Dach einer alten Ziegelei in Lebensgefahr. Nur durch das Eingreifen von Kai kann Hannes gerettet werden.
Im Anschluss an den Film bitten wir an der Produktion Beteiligte zum Gespräch auf Die Rote Couch.
Der letzte Höhepunkt des Festivals ist die Preisverleihung am Sonntagabend um 20. Uhr, nach der wir – selbstverständlich – die prämierten Filme noch einmal zeigen.
Wir freuen uns auf die Filmemacher/innen, das Publikum, auf die Gespräche und Begegnungen.
Tel: 0234-26616 ı Mail: info@blicke.org ı Home: www.blicke.org

Pressekontakt

Gabi Hinderberger, Wolfgang Kriener
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