Mittwoch, 15. November 2017

18:00 Empfang

18:30 Eröffnung Monitore und Installationen

19:00 Festivaleröffnung durch
Astrid Platzmann, Bürgermeisterin der Stadt Bochum
Andrea Hankeln,
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Gabi Hinderberger,
Festivalleitung


19:30 Programm I

Living Trailer: „25 Augen pro Sekunde“, Daniel Burkhardt

Völlig neues Raumgefühl Dank urbaner Federung 2016 | 6‘48‘‘ | HD | Doku
Henning Brod, Bochum
Matthias Schamp und sein Laubbläser pusten eine Feder durch Marl. Bei dieser Performance geht es um nichts weniger als eine profunde Verwandlung des urbanen Raums: Marl muss transzendiert werden!
Henning Brod, 1974 geboren, ist ausgebildeter Mediengestalter Bild und Ton und Inhaber der Brodfabrik. Seit 2000 arbeitet er als freier Filmemacher und Kameramann.
Produktion: Eigenmittel

Eimer und Kelle | 2017 | 5‘30‘‘ | HD | Experimentalflm | Premiere
Holger Mohaupt, North Berwick

Mischen, Spachteln, Verputzen: In den Händen von Bauarbeitern aus drei Kontinenten entfalten Eimer und Maurerkelle eine präzise Choreographie aus Bild, Bewegung und Rhythmus.
Holger Mohaupt, gebürtiger Duisburger, lebt und arbeitet seit 20 Jahren als freischaffender Künstler und Filmemacher in Schottland. Seit 2014 leitet er das Masterprogramm in Film und Medienkunst an der Universität Glasgow.
Produktion: Eigenmittel

1637 Grad | 2016 | 13‘47‘‘ | HD | Doku*
Idee/Regie/Kamera: Mareike Müller, Berlin

Schnitt: Christoph Listabarth
Musik: Iva Zabkar
Schneelandschaften. Beeindruckende, fast einschüchternde Fabriken. Kolossale Maschinen, die in sicherer Entfernung von winzigen Menschen per Schalttafel und Computermaus bedient werden. Das ist die Welt der Stahlherstellung und des Recyclings in der heutigen Zeit.
Mareike Müller, in Osnabrück geboren, ist Mediengestalterin für Bild und Ton und als Kamerafrau im dokumentarischen Bereich tätig. Ihr Studium an der Universität für darstellende Künste in Wien schloss sie 2016 mit Auszeichnung ab.
Produktion: Finanzierung durch die Filmakademie Wien


El Manguito | 2017 | 18‘56‘‘ | Super 16mm | Doku*
Idee/Regie: Laurentia Genske, Köln

Kamera: Simon Rittmeier
Schnitt: Tama Tobias-Macht
Ein unzugängliches Bergdorf in den Bergen der kubanischen Sierra Maestra. Im Jahre 57 der Revolución leben hier zwölf Menschen ohne befestigte Straßen oder Stromversorgung. Trotzdem erteilt ein Lehrer für den einzigen Schüler des Dorfes regelmäßigen Unterricht.
Laurentia Genske, 1989 in Köln geboren, studierte von 2010 bis 2016 Audiovisuelle Medien an der KHM Köln. Von 2012 - 2013 studierte sie Dokumentarflmregie an der Escuela Internacional de Cine y Televisión, Cuba (EICTV).
Produktion: KHM Köln 

Diskussion: 20:30
Moderation: Hilde Hoffmann


21:30 Programm II

Living Trailer: "Nostalgie", Ortwin Horn

Einwurf zwanzig Pfennig | 2017 | 11‘ | HD | Doku
Johannes Klais und Florian Pawliczek, Dortmund
Kängurus, Elefanten, Raketen. Fast unscheinbar stehen sie vor Kiosken und Apotheken und warten auf ihren immer seltener werdenden Einsatz. Eine Suche nach den letzten Kinderfahrautomaten des Ruhrgebiets und ein Besuch bei ihrem Aufsteller.
Johannes Klais, 1977 in Dortmund geboren, arbeitete nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Toningenieur drei Jahre in Köln in der Filmton-Postproduktion. 2003 begann er sein Filmstudium an der FH Dortmund im Fach Kamera. Seit seinem Diplom arbeitet als freier Kameramann und Filmemacher.
Florian Pawliczek, 1981 in Herdecke geboren, studierte zwischen 2004 und 2010 Kamera an der FH Dortmund.
Produktion: gefördert von der Film und Medienstiftung NRW

Camera Threat | 2017 | 29‘59‘‘ | HD | Doku*
Idee/Regie/Schnitt: Bernd Lützeler, Berlin
Kamera: Bernd Lützeler, Janatik Shukla, Shakir Shaikh, Shashank Peshawaria
Musik: Guido Möbius
Auf einer Castingcouch irgendwo in den Sphären der Filmindustrie in Mumbai: Zwei Schauspieler verlieren sich in ihren improvisierten Dialogen über eine Welt, in der die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion schon längst aufgehoben sind. Nur auf sie ist stets Verlass: Die Masala-Formel.
Bernd Lützeler, 1967 geboren in Düsseldorf, lebt und arbeitet seit seinem Studium als Künstler und Filmemacher in Berlin und Mumbai. Er ist aktives Mitglied des analogen Filmkollektivs „LaborBerlin“.
Produktion: gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Der Mann mit dem Fahrrad | 2017 | 15‘ | 16mm | Fiktion | Premiere
Idee/Regie: Levan Tsintsadze, Düsseldorf

Kamera/Schnitt: Levan Tsintsadze, Maurice Buttermann
Musik: W. A. Mozart, Gia Khancheli, Kote Kereselidze
Ein Philosoph auf Radwegen: Nachdem er reichlich geerbt und sich geschieden hat, will er der schöpferischen Einsamkeit frönen und sein Leben dem Denken widmen. Doch dann wird ihm der Kopf verdreht...
Levan Tsintsadze, 1982 in Georgien geboren. 2002 kam er nach Deutschland, um Betriebswirtschaftslehre zu studieren. 2012 schloss er das Regie-Studium an der Ruhrakademie Schwerte ab und ist seit 2014 freischaffender Filmemacher.
Produktion: Eigenmittel

Diskussion: 22:30h
Moderation: Max Neumann

* Aus-blicke, außer Konkurrenz

 

Filmstills

Völlig neues Raumgefühl Dank urbaner Federung
Eimer und Kelle
El Manguito
Einwurf 20 Pfennig
Camera Threat
Der Mann mit dem Fahrrad